Jetzt haben wir ihn. Den ersten echten Rapper-Gewalt-Pistolen-kommen-zum-Einsatz-Streit!
Oder einfach nur eine peinliche PR Nummer? Egal! Auf jeden Fall schäme ich mich. Wofür genau? Ich schäme mich einfach und spare mir jeden Kommentar
Danke Spreeblick bzw. Beatpunk (auch für das Video)!
Mittwoch, Januar 16, 2008
Deutschland deine Bürger (von außen betrachtet)
Das dachte
Der Be
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1/16/2008
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in love
with this!
Spenden zur Erfüllung meiner neuen Liebe werden ab sofort dankend entgegen genommen!
Das dachte
Der Be
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1/16/2008
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Dienstag, Januar 15, 2008
Gott ist tot!
So titelte die taz am Samstag. Darunter ein riesen Bild vom Klinsi, dem neuen Bayern Trainer. Was soll man dazu sagen. Ist Klinsi Gott? Nach der WM hätten das viele bestimmt so unterschrieben. Aber im Grunde ist er doch auch nur ein Projektleiter gewesen. Zumindest bis jetzt. Ich finde es schon irgendwie beeindruckend, dass der Mann sich immer die Aufgabe mit dem höchsten Reizpotential sucht. Er hätte wahrscheinlich bei jedem Topclub, der auf Trainersuche ist, eine Stelle gehabt, sucht sich aber den FC Hollywood aus. Da wird er schon vor dem ersten Spieltag der nächsten Saison so viele Steine umdrehen und Dinge ändern, dass er zwangsläufig mit den Alphamännchen Hoeneß, Rummenigge, Breitner, Hopfner und der Lichtgestalt himself aneinander geraten wird. Aber so wie ich den Klinsmann einschätze hat der sich schon jetzt per 120 seitigem Vertrag alle möglichen Befugnisse absichern lassen (Hoeneß muss auf die Tribüne, Olli Kahn muss Torwarttrainer werden, Tim Borowski wird Türsteher in der Mannschaftsdisko etc.) Das wird ein Wahnsinn werden. Hoffen wir nur, dass der FCB grundsätzlich unsympathisch bleibt. Denn sonst hat man als Schalke Sympathisant niemanden mehr auf den man sich so abneigungstechnisch mit allen Anderen einigen kann (ausgenommen sind hier Anhänger der Bayern, aber die habe ich über Jahre hinweg weitgehend aus dem Bekanntenkreis verbannt) Aber natürlich steckt auch eine gewisse Gefahr hinter dem Job. Der Vertrag von Klinsmann läuft nur über zwei Jahre. Das schreit einerseits nach, "wenn ich kein Bock mehr habe, gehe ich" und andererseits nach "ich krempel den Laden hier mal um und bin dann zurück in California (über alles)". Nach langfristiger Bindung klingt es auf jeden Fall nicht. Wohl auch typisch Klinsmann.
Aber es gibt ja auch noch spannende Fragen zu klären. Wer wird der "wirkliche" Trainer hinter dem Teamchef, Chefmotivator ("Arne, der spürt deinen Atem!") und Chefreformer Klinsmann? Volker Finke? Guido Buchwald? Jürgen Klopp? Thomas von Heesen? Oder einer den niemand auf der Liste hat? Klinsmann ist immer für eine Überraschung gut, aber wie man so liest ist er keiner, der einen Chef neben sich duldet. Er braucht also einen intelligenten, innovativen und ruhigen Co-Trainer im Nacken. Davon gibt es momentan nicht so ganz viel auf dem Markt, glaub ich. Mein Dad machts den Job bestimmt nicht, da bin ich mir sicher. Nach München würde der nicht ziehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Holt er noch einen neuen Torhüter? Vertraut er Rensing? Was passiert mit der angestrebten internationalen Ausrichtung? Jeder weiß das Klinsi auf junge deutsche Spieler steht? Keine Weltstars mehr? Kommt nach Borowski jetzt auch Klinsis ausgewiesener Lieblingsspieler Per Mertesacker? Dürfen Poldi& Schweini jetzt wieder lustig sein oder zumindest so tun als wären sie lustig? Wer kommt? Wer geht? Macht die Redaktion des Teufels mit den vier großen Buchstaben jetzt dicht, weil Klinsi eh keine Infos mehr nach draußen lässt? Ein riesen Haufen Fragen.
Da vergisst man ja schon fast, dass es noch einen Rückrunde der Saison 2007/08 zu spielen gibt. Aber für die ist ja eh alles klar. Schalke verliert dank sensationeller Verstärkungen kein einziges Rückrundenspiel und wird vollkommen verdient Deutscher Meister. Bremen steigt nach einer Massenschlägerei im zweiten Rückrundenspiel mit einer Punktstrafe von -30 Punkten ab und die Schwarz-Gelben gehen direkt mit, weil sie versäumt haben neben allen gescheiterten Transfers auf ihre vorhandenen Spieler zu achten. Die gehen alle nach Bochum und der Club aus dem Vorort von Lüdenscheid tritt die letzten Spiele nur noch mit sieben Profis und vier Spielern aus der eigenen E-Jugend an. Die vier Jugendspieler werden nach der Saison noch als beste Torschützen ausgezeichnet. Fünfter wird Nelson Valdez, der am letzten Spieltag seinen Wechsel zur TSG Hoffenheim bekannt gibt, wo Ailton bereits auf ihn wartet. Wolfsburg wird Vizemeister und der HSV qualifiziert sich noch für die Champion League. Van der Vaart bleibt, aber nur unter der Bedingung, dass er in Zukunft im FC Barcelona Trikot spielen darf. Der HSV willigt ein. Und die Bayern? Die verzichten in der Rückrunde auf das Antreten und fragen beim DFB an, ob sie nicht die Meisterschale so haben können. Sie bräuchten die Zeit für Werbeauftritte in China und den USA. Der DFB lehnt ab. Dennoch reichen dem FCB die Punkte aus der Hinrunde für den UI-Cup. Gut für Klinsi, der kann ja am besten mit Underdogs arbeiten!
P.S: Ich habe zuerst überlegt, ob ich ganz clever bin und die Klinsi News am Freitag als die von mir angekündigte Bombe darstelle. Dann ist mir aufgefallen, dass das ganricht clever wäre sondern affig. Nur das ihr bescheid wisst. Ich habe also noch mehrere Funken Anstand und Moral in mir!
Eigentlich aber schon schlimm genug, dass ich überhaupt so einen Gedankengang hatte.
Achja, und nochwas: R.i.p. beloved Juranazi!
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Der Be
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1/15/2008
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Donnerstag, Januar 10, 2008
Eine Aktion, die es nicht geben sollte aus der Stadt die es nicht gibt
Oh Bielefeld, Du Epizentrum von Ostwestfalen Lippe. Du gewollte Großstadt - Du gelebte Ödnis. Oh Bielefeld, deine Arminia macht es Dir auch nicht leicht. Fußballerisch gibt es so manches zu bemängeln, aber das ist normal. Doch jetzt das. Ein beispielloser, wenn nicht genialer Streich der PR- Abteilung setzt Maßstäbe in und um Bielefeld herum. Bielefeld Du bist endgültig auf den Olymp angekommen. Dieser Aktion bedarf nur einer Beschreibung: Ohne Worte!
Danke rundblog
Das Geile ist ja, dass ich mit dem männlichen "Hauptdarsteller" damals in Thomas Abschlussfilm gespielt habe. Wie hieß der noch gleich? Mist jetzt fällt es mir nicht ein. Ist aber im echten, also nicht Arminia Leben ein Supertyp- wirklich. Wie heißt der denn noch?
Hätten die das nicht damals mit Ansgar Brinkmann machen können? Egal, ich will das Treffen mit Daniel gewinnen, koste es was es wolle. Ich könnte ja mal den männlichen "Hauptdarsteller" fragen. Ach ne, dazu müsste ich mich ja an den Namen erinnern. Telefonjoker Möllone muss her. Mist zu spät. Ich bleib dran! Am Ball, an Daniel, an der Arminia!
Nachtrag vom 15.01: Der Typ heißt Brauni oder Browni. Wirklich ein Weltmann, sag ich euch. Wie sich rausstellte, kennt der Möllone auch das Mädchen. Alles eine Sippe da in Ostwestfalen Lippe (Reimfaktor 10 an MC Be)
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Der Be
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1/10/2008
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Mittwoch, Januar 09, 2008
Der Be und die Bo (mbe)
Wie das manchmal so ist mit großen Ankündigungen. Man malt sie sich aus, man plant sie, man überdenkt sie, man macht sie, man überdenkt sie noch einmal, man disponiert um, man überdenkt sie nochmal, und nochmal und nochmal. Irgendwann hat man seinen Plan soweit überdacht, dass man ihn nicht mehr für so bombig hält und dann nimmt man ein wenig Abstand. Dann nimmt man noch mehr Abstand, so viel, dass man fast schon nicht mehr sehen kann was der Plan genau war. Man kann es nur noch erahnen. Aber sie ist noch nicht abgeschrieben, die mittlerweile zum Bömbchen gewordene Bombe. Sie brodelt in mir. Mir fehlt nur der Ruck, der letzte Impuls. Vielleicht sogar eine ordentliche Portion Mut und Aufrichtigkeit. Vielleicht aber auch nur die letztendliche Überzeugung. Vielleicht auch nur der endgültige Glaube an die Bombe. Vielleicht aber auch gar nix von all dem. Vielleicht war die Idee einfach nur scheiße und es zudem nicht wert hier veröffentlicht zu werden. Und das soll ja schon was heißen...Bombe, der Vollidiot!
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1/09/2008
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Montag, Januar 07, 2008
Wer kennt die Technik? Er kennt die Technik!
Not macht ja bekanntlich erfinderisch! Ich hatte große Not und war deswegen halbwegs erfinderisch. Jetzt stellt sich mir eine Frage. Wer braucht schon modernste Aufnahemtechnik, wenn man auch mit altruistischem Material ein brauchbares Ergebnis schaffen kann? Zum Glück habe ich zudem am Wochenende noch in eine Klinke-Klinke Kabel investiert. Alter Technikfuchs eben! Ich wollte eigentlich auch ein Foto von mir bei meinem ersten Telefoninterview machen. Ging aber nicht, weil Aufnahmegerät in der rechten Hand, Telefon in der linken. Und da mir mein Handdoktor keine Dritte, also Hand, annähen wollte (knauserig sind Sie ja bei Kassenpatienten), bleibt dieses traurige Abbild meiner journalistischen Anfänge nur eine romantische Fantasie. Zudem habe ich auch gleich Sepps sensationelle Silvesternachtmailboxansage digitalisiert. Ein kleiner Feinschliff fehlt noch und das Ding geht hier bald brandheiß raus an alle. Das wird super!
Morgen geht aber erstmal eine ganz andere Bombe hoch. Versprochen!
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Der Be
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1/07/2008
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Sonntag, Januar 06, 2008
Buon Compleanno Adriano
Adriano Celentano, ein Held meiner Jugend, wird heute stolze 70 Jahre alt. Seine Blödelstreifen " Der gezähmte Widerspenstige" und " Gib dem Affen Zucker" zählen noch heute zu den prägenden Filmen meiner Jugend. Das mag einiges über mich aussagen, aber darum geht es hier nicht. Denn wenn man sich mal etwas genauer mit dem Leben Celentanos beschäftigt, dann merkt man schnell, dass er viel mehr ist als nur ein herumalbernder Italo- Macho. Ganz im Gegenteil in Italien ist Adriano Celentano ein absoluter Megastar. Als Musiker ist Celentano seit den 60er Jahren ein absoluter Garant für Nummer 1 Hits und - Alben. Nun gut, man kann über den Musikgeschmack der Italiener streiten und auch die Wertigkeit eines Nummer 1 Hits mag so manchem nicht allzu viel bedeuten, aber geschätzte 120 Millionen verkaufte Platten allein in Italien sprechen schon eine klare Sprache. Sein größten Hits sind wohl "Azzuro", "Il Ragazzo Della via Gluck" und für mich seine Version von "Tu vo fa l´americano" (hier das Original). Zudem galt er als ambitionierter Regisseur und Drehbuchautor, floppte allerdings 1985 mit dem Film "Joan Lui". Danach beendete er seine Filmkarriere. Doch neben Film und Musik gibt es noch eine Seite an Celentano, die mir bisher neu war. Er ist einer der größten Kritiker des damaligen Berlusconi Regimes. In einer eigenen Sendung "Rockpolitik" lud er unter anderem Journalisten ein, deren Arbeit in der Vergangenheit immer wieder massiv von der Berlusconi Regierung behindert wurden. Das gute an der Sache, die Sendung lief auf dem staatlichen Sender RAI, dessen Aufsichtsräte von der damaligen Mehrheit der Berlsuconi Partei Forza Italia bestimmt wurden. Celentano hatte sich vorher vertraglich alle Freiheiten zu sichern lassen- ein kluger Schachzug und eine Eigentor für die "diktatorisch eingefärbte" Regierung Berlusconi. So zeichnet sich von Celentano ein Bild, dass über mein vorheriges Blödelmacho- Image weit hinaus geht. Er scheint politischer Freigeist, Katholik, Frauenschwarm, Volksheld und Nervensäge in einem zu sein. Ein Clown mit Schlaghose und offenem Hemd aber eben auch ein aufmüpfiger, nimmermüder Kritiker von Missständen.
Heute ist es für Journalisten nicht mehr möglich ohne weiteres ein Interview mit Celentano zu führen. Seine Firma "Clan Celentano"(geiler Name) schirmt ihn vollkommen ab. Und so kann Adriano Celentano heute wohl mit seiner Frau Claudia Mori einen relativ ruhigen 70ten Geburtstag feiern. Meine Segen hat er. Und das ist doch auch mal was besonderes, ein vielseitiger Megastar, der mit dem ganzen Rummel einfach nichts zu tun haben will. Wie gesagt:
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1/06/2008
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Freitag, Januar 04, 2008
Das große "Autos - in - die - Wüste - schicken" Show fällt aus
Schon krass. Heute Nachmittag, einen Tag vor dem offiziellen Start, wurde die Rallye Dakar komplett abgesagt. Also Gründe wurde die akute Terrorgefahr genannt. Ich finde es gut, nicht nur weil so Menschenleben geschützt werden, sondern auch weil so eine weitere absurde Sportveranstaltung ausfällt. Die Rallye Dakar, früher Paris-Dakar, ist nämlich ein bizarres Gebilde. Neben den sicherlich erbrachten Höchstleistungen der Fahrer, ist es aber wohl nichts anderes als eine große Motorshow der führenden Automobilkonzerne. Die schicken nämlich alljährlich ihre bis ins unendliche aufgemotzten Vorzeigeautos über den ärmsten Kontinent. Da rasen die Superrallyefahre dann durch Slums und Wüstengebiete in denen die Menschen weder genug zu essen, noch zu trinken haben um zu überleben. Manchmal fahren sie sogar Leute tot, natürlich ohne Absicht, aber was ändert das schon. Natürlich werden dabei immer wieder beeindruckende Bilder festgehalten, aber dennoch überwiegt ein fader Beigeschmack. Respekt vor dieser Entscheidung und wenn 2008 weiterhin so vernünftig bleibt, dann gibt es ja noch eine ganze Menge weiterer Veranstaltung, die aus verschiedensten Gründen, oder allein aufgrund ihrer Existenz, abgesagt werden können.
Und was sagt Funny van Dannen?
"Carsten sieht irgendwie nachdenklich aus, er war lange auf dem Klo.
Er macht sich seit gestern Sorgen um sein Wertpapierdepot.
Jetzt schneidet er einen Apfel klein, für seine Papagei.
Der kann I love you und Hallo sagen, und Arschloch und Bye-Bye.
Und Carsten fragt seine Verlobte, die die Fernbedienung in der Hand hält:
Ist das ein verzweifelter Film oder einer, der von Verzweiflung handelt?
Und die heilige Barbarella muss hin und wieder weinen.
Sie fuhr achtmal Paris-Dakar, jetzt hat sie Wasser in den Beinen."
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1/04/2008
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Donnerstag, Januar 03, 2008
Immer im Kreis drehen bis einem übel wird
Wie ja alle mitbekommen haben ist gerade Jugendgewalt das Thema. Nachdem Klimawandel, Kindsmord, Eva Hermann und was noch alles so war abgehandelt wurde, haben sich Medien und Politik nun auf eine neues Dauerthema geeinigt. Wir brauchen ja auch Futter für den Stammtisch. Unser Land muss also sicherer werden ergo die Straßen und Bahnhöfe müssen sauber gehalten werden von prügelnden Jugendlichen. Wie durch Zufall kommen dann auch wieder 1000 Fälle zum Vorschein und werden publik. Da fragt man sich doch, ob das nicht vorher auch schon passiert ist. Ich meine als Klimawandel und Kindsmord und Eva Hermann das Medienthema Numero Uno waren. Oder noch ganz andere Sachen. Immer der gleiche Ablauf, dass ist ja so öde. Aber jetzt ist Wahlkampf in so manchem Bundesland und da muss man ja ein Thema haben. Gestern habe ich dann im Radio so einen Bericht zum Thema Jugendgewalt gehört und hab zwei-, dreimal geschluckt bei der Wortwahl von so manchem Politiker. Und anstatt sich mal an zu gucken warum die Jugendlichen da draußen so perspektivlos sind und nichts besseres zu tun haben als Dinge zu zerstören und Leute zu verprügeln, geht es wieder um eine Erhöhung der Strafen. Irgendwie ein Witz. Denn was macht man wenn etwas bestraft wird? Erst dann wird es doch interessant, oder? Gerade wenn man sich an Vorbilder orientiert, die angeben mal im Knast gewesen zu sein. Ich warte schon jetzt auf die Stichworte: Killerspiele, Bushido, Porno-Rap und und und... Und ändern tut sich doch nichts.
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Der Be
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1/03/2008
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Mittwoch, Januar 02, 2008
Reingestolpert, ja quasi reingeschubst worden
Das wohl eher als reingerutscht. War ja nicht glatt oder so. Nur tierisch nebelig. Im Grand Hotel begann der Abend trotz eines überwaltigenden Buffets und Rauchverbot eher verhalten. Viele unbekannte Gesichter für mich, eine eher indisktubale Anlage sowie eine in meinem Fall extrem ausgeprägte Ablehnung gegen Silvester an sich, führten dazu, dass ich erstmal ziemlich grummelig unterwegs war. Die Herren der Schöpfung zogen sich dann größtenteils zum beliebten Tischfussballspiel zurück. Da ich sowohl Vollamateur als auch Kickertheoretiker bin war dieser Teil des Abends dann doch eher minder unterhaltsam. Und im Nacken saß ja immernoch dieses ganze zwölf Uhr Gehampel. Als das dann gelaufen war, ich meinen ersten Böller seit gefühlten 5 Jahren geschmissen hatte und eine kurze, aber schillernde Performance als Lichtkünstler hingelegt habe, ging es dann auch mit der Stimmung aufwärts. "Ja", würde jetzt so mancher sagen "ist ja klar, nach Bier und Prosecco!" Aber ich glaube mich bedrückt immer dieses zwölf Uhr - alle umarmen sich und haben sich lieb- Gedudel. Zweifellos hatte ich viele Menschen an dem Abend lieb, aber manche auch eben nicht. Im Verlauf des Abends bin ich dann aufgrund der freshsten Styles quasi im vorbei Gehen B-Boy Weltmeister geworden und habe mehrere Euros durch einen Tritt in mein Gesäß verdient (aber bis heute nicht ausgezahlt bekommen). Der Rest des Abends verschwimmt vor meinem inneren Auge. Ich sehe das Glanz & Gloria, die größte Mettigelvernichtungsmaschine der Welt, Johnny Rotten für Hartz IV Empfänger, kurze Tanzeinlagen und Gil Ofarim. Alles in allem war es dann doch ein guter Abend, eben einer wie so viele. Und das macht ihn auf jeden Fall sympathisch, den Abend. Den Mark ja sowieso, der hatte nämlich den größten Stress. Danke dafür auch. Als mein Bettnachbar mich dann am nächsten "Morgen" mit den wegweisen Worten: "Prosecco, Wodka, Bier, Jägermeister auf Wein - lass sein!" weckte, habe ich nur gedacht: " Hättest Du Dich da gestern Mal dran gehalten!"
Frohes Neues dann
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Der Be
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1/02/2008
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Montag, Dezember 31, 2007
Vorbei? Schon wieder? Und warum macht keiner das Licht an?
Und schon wieder ist ein Jahr um. Dieses war mal wieder ein turbulentes, ohne Frage. Im Januar habe ich noch die letzte Züge Hamburg genossen und eine Menge Dinge für mein Leben gelernt. Im Februar ging es dann zurück nach Glandorf und wenig später nach Bochum. Da musste ich mich ersteinmal wieder eingewöhnen, das war schwerer als ich dachte. Aber ich war wieder bereit für Job, Uni, alles wieder wie vorher. Dann wieder mal Silent Bob beim Dead People Tribute, großer Abend, große Freunde! Wieder Bochum - denkste, denn ehe ich mich umdrehen konnte um "Tief im Westen" oder " Currywurst" zu brüllen, habe ich schon in Köln gewohnt. Wieder neue Stadt, neue Uni, neue Leute, neuer Start, neues Leben in eine Ordnung bringen. Ich hab gezweifelt, geweint, aufgegeben und dann mir selber in den Arsch getreten. Von Tag zu Tag wurde ich sicherer, dass die Domstadt das Richtige ist, erst einmal. Immer wieder viel gereist, mich gesucht, etwas gesucht. Hamburg, Osnabrück, Bochum, Bielefeld, Freiburg, Berlin, Köln. Nie war ich wirklich da oder hier. Immer Tasche auf, Tasche zu. Herz suchen, liegen lassen, geben, zerreißen, wiederholen. Nicht gut für die Seele aber gut es erfahren zu haben. Arm gebrochen zwischendurch für die alte Liebe Glandorf. Schrauben rein und hübscher Gips. Wieder zum Mama und Papa. Arbeiten. Jeden Tag mit dem Fahrrad hin und wieder eine Erfahrung mehr gesammelt. Dann Kitzbühel und ein weiterer Aufwärtschwung. Danke dafür, seitdem ist vieles anders. Geburtstag dann in Osnabrück gefeiert. Schönes Fest, viele Freunde, ich grinse jetzt noch. Erste FP geschrieben. Gut gemacht, hätte aber wie immer besser sein können. Nie zufrieden bin ich, ist mein Ich! Was sagtst du dazu Ich? Ich bin da, das weiß ich, aber meine Pläne werden mehr, manchmal zu viel. Steigen über meinen Kopf, gucken von oben und lachen laut. Und immer dieses Herz - immer Poch, Poch. Schlägst du noch du alte Kiste? Und warum manchmal so laut? Warum sucht man immer? Will man eigentlich was finden? Wann weiß man wann man etwas gefunden hat? Muss immer erst alles weh tun? Oder sind nur die schönen Dinge gute Dinge? Im Oktober dann die erste Hochzeit meines Lebens und we hope so die letzte von Prof. Dr. SO und Susanne. Wieder Köln, wieder alles irgendwie anders. Krawumm, Gefühlsbombeneinschlag, alles auf null gedreht. Winter war ja nicht so richtig, aber auf dem Kalender schon fast und da steh ich dann. Draußen, allein und es ist kalt, windig, ich trug ein nasses Shirt, Oasis brüllen was von Champagner und Coldplay sieht immer als gelb. Muss das so? Gekommen um zu bleiben? Neuer Job, neue Aufgaben. Immer mehr, immer mehr. Und immer diese Pläne. Schwächephase dann. Dann nur noch alles auf Lethargie, flüchtig war ich, immer nur weg, Kopf weg, Herz aus. Dann kam der Winter und wieder Berlin. Ist es das also? Hör darauf? Irre, alles - viel im Kopf und außen immer auf alles Roger! Wieder heim. Dann schon Weihnachten und das will nicht mehr so sein wie es war. Obwohl man alle liebt die da sind, man kann es nicht zeigen, weil man selber so voll ist mit allem. Morgen fängt 2008 an. Bin gespannt was es für mich hat. Ich will alles mitnehmen und für mein Leben lernen. Will niemandem mehr weh tun und selber auch kaum Schmerzen haben, weniger Gefühlskotze im Hals haben und weniger Tränen im Anschlag. Das war also das Jahr 2007, nicht alles gut, aber es geht vorwärts! Ich lache lieber und werde glücklich, merk Dir das gefälligst 2008...
P.S: Nach stundenlanger Auswertung meiner Last.fm Liste sowie aller Mp3 Player und Ipod kommt hier auch meine Top 20 der meistgehörten Songs 2007. Die beweist nur eines, ich bin alles andere als up to date aber immer auf der guten Seite:
1. Sublime – Badfish
2. Franky Valli – Beggin´( pilooski edit)
3. Maximo Park – Books from Boxes
4. Infadels – Love like Semtex
5. Turbostaat – Haubentaucherwelpen
6. The Streets – Blinded by the lights
7. Bratze – Hightower Herz
8. El*Ke – Wir müssen hier raus
9. Absolute Beginner – Geh bitte
10. The Sounds – Tony the Beat
11. The Waterboys – Fisherman´s Blues
12. We are Scientists – Nobody moves, nobody gets hurt
13. Mediengruppe Telekommander – Was ganz Feines
14. Die Fantastischen Vier – Flüchtig
15. Clickclickdecker – Der ganze halbe Liter (live)
16. The Polyplastics – All my faults
17. The Sounds – Don´t wanna hurt you
18. Goose – Black Gloves
19. The Cure – Lovesong
20. Tocotronic – Für immer dein Feind
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Der Be
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12/31/2007
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Freitag, Dezember 28, 2007
Ich heule nicht, ich verschwinde.Nein ich warte nicht, ich verbinde.Ich brenne nicht, ich tu nur so.Risiko Diabolo.
Weihnachten war wie ein Rennen
Jeden Tag zu lange pennen
Danach schnell noch Kuchen essen,
zuhören, lachen, über das Leben sprechen.
Plötzlich ist es dann vorbei
Und ich frag mich: "Ei,Ei, Ei
muss nicht auch mal Ruhe einkehren?
Muss ich mich gegen Dinge wehren?
Oder alles weitermachen?
Zuhören, sprechen weiterlachen?
Oder einfach mal nur gucken?
Niemandem ins Essen spucken?
Andere Leute machen lassen?
Selber mal auf rumhängen machen?"
Dafür gibt es das nächste Jahr!
Doch wieso ist mir jetzt schon klar,
dass es dann wohl ähnlich läuft?
Jetzt geht erstmal das Jahr vorbei
Was war? Was wird? Bin ich dabei?
Zeit einmal zurück zu blicken
Mach ich! Sonntag! Ohne Zicken!
Soviel zu Weihnachten. Jetzt noch kurz träumen: Man stelle man sich nur mal vor man würde direkt nach Weihnachten in eine sehr, sehr schöne Stadt fahren. Dort würde man auf eine Konzert gehen. Dieses Konzert wäre mit Bratze und Juri Gagarin, was an sich ja schon ein traumähnlicher Zustand ist. Dann stelle man sich mal vor, das Ganze würde auch noch auf einem Schiff stattfinden. Doch damit nicht genug. Man stelle sich zudem noch vor man wäre weitgehend von hübschen und überaus netten Menschen umgeben, die in weiten Teilen den Abend tanzend oder in gepflegter Konversation verbringen. Und dann alles wäre das nicht schon ein Traum. Nein, plötzlich steht man auf einem Schiff, auf dem Klo genau zwischen Thees Uhlmann und Clickclickdecker. Das stelle man sich mal vor. Unfassbar Gedanke oder? Tja, gestern + MS Stubnitz + Bratze + Benni + Hamburg= Freunde!
P.S: Heute habe ich dafür Halsschmerzen und eine Triefnase. Jede Rechnung muss eben auch bezahlt werden.
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Der Be
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12/28/2007
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Montag, Dezember 24, 2007
Zahlen und Fakten zum Fest
1. Platz in der Gruppe
16: 6 Tore
O Niederlagen
2 Siege
1 Unentschieden
2 Tore geschossen
5 Assists
1 blutiges Knie
1 Mal Nackenschmerzen
1 Mal Emotionen hochkochen
10 Bier
1 Besuch im alterwürdigen Glandorfer Szenetreff
1000 Lacher
10.000 Leute wieder"getroffen"
1 neue Nachbarin
1 Sturz auf spiegelglattem Boden
1 verbeulte Hüfte
7 Stunden Schlaf
1 Spaziergang mit dem neuen Superheldennachbarn Trampas
5 Kaffee
2 Liter Wasser
1 Brötchen
1 Schwester
1 Freund der Schwester
2 Eltern
1 neues Lieblingslied
5 Teller Andalusische Mandelsuppe (in der Mache)
1 Mal Beef Wellington (in der Mache)
1 Weihnachtstorte (schon fertig)
2 Stunden noch bis zum Weihnachtsessen
1 Mal Frank Sinatra im Hintergrund
1 Be, der eigentlich nicht bereit ist, aber das ändert ja auch nichts an der Lage
1 Frohes Fest dann
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Der Be
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12/24/2007
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Sonntag, Dezember 23, 2007
Come and dance with the comeback kid
Der alte Fuchs kann das Jagen nicht lassen. Nach einer monatelangen, minutiös geplanten Vorbereitung, die natürlich von den besten Sportwissenschaftlern der Welt ausgeklügelt wurde, werde ich heute mein Comeback im Trikot des altehrwürdigen SC Glandorf geben. Ausdauerlaufeinheiten en mass, Kurzsprints, Koordinationsübungen, und natürlich ein strikter Ernährungsplan haben meinen Astralkörper auf unglaubwürdige 88 Kilo reinstem Stahlbeton wachsen lassen. Die beeindruckende körperliche Statur gepaart mit dem Leichtfüßigkeit eines Schneehasens und der Ballfertigkeit eines brasilianischen Strandfußballers, genau das vetrete ich in Personalunion. Und so trete ich heute zurück auf die Bühne des unterklassigen Amateurfußballs. Ich gebe zu, es ist gewagt und bei vielen ganz Großen ist das Comeback deutlich in die Hose gegangen. Aber ich habe vorgesorgt, bin tief in mich gegangen und entschieden, dass das was heute passiert einfach mal wieder sein muss. Und sei es nur aufgrund der Tatsache, dass ich merke, dass mein Rücktritt nach der gebrochenen Hand die richtige Entscheidung war. Ich habe sogar auf das eigentlich Highlight des Jahres, den Abschlusskick mit Schiff, Matze und Co. verzichtet. Und so wird heute ab 18.00 Uhr auf dem Hüggelcup erstmals wieder mit dem Ball gespielt. Die Wadenkrampfgefahr im ersten Spiel liegt heute bei etwa 99,9%. Weihnachten in einem körperlich unversehrten Zustand zu feiern ist also alles andere als sicher. Aber das ist alles egal, das Comeback Kid will tanzen. Die weißen Sambas sind bereit! Und ich bin bereit für die Demontage...
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Der Be
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12/23/2007
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Samstag, Dezember 22, 2007
Voll in die Eisen gegangen
Nach langer Zeit bin ich mal wieder in Osnabrück. Und nach einem Abend voller Psychologie und wirrem Gerede. Einem Abend voll gescheiterter Führungen und nicht gezahlter Eintritte. Nach einem Abend des Wiedersehens mit Guten und weniger Guten. Einem Abend mit viel guter Musik aber leider ohne Tanz. Nach einem Abend mit Initiative und Flucht. Einem Abend mit Derek Zoolander und Angeber Getränken. Nach einem Abend voller Hin und Her und Hin und Weg. Nach einem Abend mit vielen Neuigkeiten aber auch Altbekanntem. Nach einem Abend ohne wirkliche Freude ist es schon jetzt an der Zeit mal kräftig auf die Bremse zu treten.
Und da kommt Willy Wonka und ein großer Süßigkeitenteller doch gerade richtig!
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Der Be
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12/22/2007
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Donnerstag, Dezember 20, 2007
Sie ist weg und ich bin wieder allein, allein
Dieser Post ist der im Nachhinein doch imposant großen Schraube gewidmet, die mich durch letzte halbe Jahr hier in Köln begleitet hat. Sie hat nie gestört, niemals irgendwelche Ansprüche gestellt. Ganz im Gegenteil, sie war gern gesehenes Gesprächsthema und verlieh mir eine gewisse Tough guy Aura. Die Zeiten sind jetzt vorbei. Den seit heute 8.00 Uhr würde ausgeschraubt. Sie ist raus, genau wie ich aus Köln. Denn ich fahre mal wieder nach Hause. Jetzt noch schnell Sachen packen, Laptop holen, letzte Besorgungen machen und dann geht es los...
Als Zeichen meines Respekts wohnt die Schraube jetzt eine zeitlang zu Untermiete bei mir. Kost und Logis frei, das ist klar!
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Der Be
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12/20/2007
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Notausnahme
In fünf Stunden werden mir operativ die Schrauben aus der Hand entfernt. Mir fehlen noch über 75 % meiner Weihnachtsgeschenke. Heute hätte ich fast ein Geschenk für Sam gekauft. Heute hatten wir ein kleines "Tschüss erstmal Köln, wir essen eine Currywurst auf Dich" Fest mit den guten Menschen hier. Ich kann nicht schlafen. Deswegen Not. Deswegen Ausnahme. Der späte Post fängt sich eine...
Ich hoffe der Herr Doktor hat den Akku vom Schrauber morgen geladen! Oder macht der das Old-School mit dem Schraubenzieher. Ich bin gespannt!
Und morgen Abend endlich wieder mal LA Combo...Geilo
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Der Be
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12/20/2007
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Montag, Dezember 17, 2007
Mein Block (im Kopf)
Irgendwie ist es komisch in letzter Zeit. Obwohl ich tausend Dinge im Kopf habe, fast den ganzen Tag nachdenke, grüble und mir Dinge zurecht lege, komme ich kein Stück weiter. Denn wenn ich dann irgendeinen Gedanken fixieren will, irgendeine Aufgabe erledigen will, dann sitze ich da und nichts passiert. Hat irgendwer außer mir in letzter Zeit auch hauptsächlich auf weiße Word Dokumente oder leere Collegeblockseiten gestarrt? Das macht mich ganz nervös. Denn eigentlich müsste ich, nein anders, will ich soviel machen und schreiben, und, und, und. Aber alles was in letzter Zeit dabei herum gekommen ist, war ein riesig großer Pustekuchen. Und der ist nicht so lecker, eher trocken, staubig, säuerlich. Eben irgendwie komisch. Kann man sich zu viele Gedanken machen über alles? Heute habe ich zumindest mal angefangen alles aufzuschreiben was ich mache, machen muss und noch machen will. Denn ich habe keine Lust mehr nachts im Bett zu liegen und nicht einschlafen zu können, weil da wieder tausend Sachen sind, die herum geistern und mich daran hindern regelmäßig und ausreichend zu schlafen. Denn Schlaf braucht man für einen klaren Kopf. Wenn ich mit die Liste so ansehe, dann wird klar das ich Sachen streichen muss und Prioritäten setzen muss. Das ich irgendwie mal wieder einen Fokus setzen muss und auch verzichten lernen muss. Immer muss man was müssen. Muss das sein?
Vielleicht liegt das ja auch an der Jahreszeit. So zum Ende des Jahres lässt man ja gern alles Revue passieren und stellt fest, dass man die gewohnt hohen Ansprüche an sich wieder einmal nicht so richtig erfüllen konnte. Ich bin nicht unzufrieden, überhaupt nicht, aber es gibt noch so vieles was ich tun und sehen will und dann gibt es auch wieder so vieles was mich hindert und zurück wirft. Immer wieder kommen mir die selben Themen in den Kopf und ich denke, dass ich denke, dass ich denke, dass ich denke, dass ich darüber nicht schon wieder nachdenken will. Irgendwie ist da halt eine Wand im Kopf. An der bleibt gerade alles hängen. Ich hoffe das ich über die Weihnachtstage mal die Zeit und den Mut finde eine klare Richtung zu finden, die es sich einzuschlagen lohnt. Aber kennt man ja Weihnachten, das Fest der Liebe rast für gewöhnlich auch wieder einmal an einem vorbei.
Klingt ja alles ganz schön down gerade. Ist es aber nicht, denn eigentlich geht es mir echt gut. Ich bin froh, dass es die Menschen gibt, die ich um mich herum habe. Ich bin glücklich mit dem was ich mache und so tagtäglich an neuen Dingen sehe und lerne. Deswegen verstehe ich das alles auch umso weniger. Sagte ich schon, dass irgendwie alles komisch ist gerade? Und darum stehe ich jetzt auf und fange an was zu machen. Dieser Post ist ja wenigstens ein Anfang, denn wenn ich so gucke ist das Dokument nicht mehr weiß.
First step to glory
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Der Be
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12/17/2007
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Donnerstag, Dezember 13, 2007
Ein Tag zum Nagel in den Kopf schlagen bzw. Zeit das Eisending endlich mal raus zu ziehen
Heute war ich nicht ich selbst. Das hoffe ich zumindest. Denn wenn ich wirklich so bin, wie ich heute war, dann wird das alles nichts mehr mit großen Plänen und Weltherrschaft. Dann wird das höchstens was mit betreutem Wohnen und ich werde meinen ersten Zivi noch vor Beendigung des 30ten Lebensjahres brauchen. Gut, das sind ja zumindest schon mal Aussichten, selbst die fehlen ja den meisten, aber ich hab mir meine schon ein bisschen rosiger vorgestellt. So in die Richtung glücklich und selbstständig durchs Leben gehen, ab und zu Mal über die Strenge schlagen, möglichst lang am Puls der Zeit bleiben und so. Eigentlich das was viele wollen, nichts besonderes also. Aber nach einem Tag wie dem heutigen, da kommen erste Zweifel auf. Ich hab zwar einen Kopf auf dem Hals, aber der war heute an tausend Orten und nie da, wo er sein sollte. Ich war schlichtweg neben der Spur. Denn:
Wenn man morgens aufsteht um vor der Arbeit noch kurz was zu frühstücken, ist das ja noch normal. Wenn man aber in den zwanzig Sekunden zwischen Joghurt aus dem Kühlschrank holen und ersten Löffel Joghurt essen seinen Schlüssel verliert, dann ist das nicht mehr ganz normal, kann aber passieren. Wenn man dann aber beim Schlüssel suchen die Zeit vergisst und deswegen die Bahn verpasst und so, leicht verspätet zum Treffpunkt erscheint, fängt es an kritisch zu werden. Ich habe da noch gedacht:" Be", habe ich gedacht "es ist ja auch erst kurz nach sieben. Da kann nicht schon jede einzelne Hirnzelle wach sein." Wenn man dann während des achtstündigen Arbeitstages solange zielsicher in jedes Fettnäpfchen tritt und keine Stolperfalle auslässt, dass am Ende des Tages sogar der gutmütigste Kollege genervt ist, beginnt man zunehmend stärker am Tag und am eigenen Sein zu zweifeln. Wenn man dann um 18.00 Uhr Heim kommt und der ebenfalls gutmütige Mitbewohner schon da ist, weil man ihn ja gebeten hat um halb sechs zu Hause zu sein, dann hat man ein schlechtes Gewissen. Wenn man dann beim erneuten Schlüsselsuchen durch Zufall seinen Schlüssel in der Mülltonne und den Joghurtdeckel vom Morgen auf der Küchenarbeitsplatte findet, das ganze Desaster noch einigermaßen ungeschickt vor dem Mitbewohner überspielt, um nicht wie eine kompletter Verpeiler da zu stehen, dann, ja dann ist der Moment erreicht an dem man Inne hält und über sich nachdenkt. Wenn man dann Wäsche waschen will und alles soweit vorbereitet, nur um verwundert festzustellen, dass die Maschine nicht funktioniert, guckt man sich um und vermutet versteckte Kameras. Wenn man dann Werkzeug holt und sich mit dem Plan, durch stümperhaftes ein wenig hier reinprokeln und da dran klopfen in Richtung Waschmaschine bewegt (natürlich in der Hoffnung, dass die Kiste dann anspringt und man auf die Frage: "Und, was hast du gestern gemacht?", selbstbewusst sagen kann: " Ach die meiste Zeit habe ich mich damit beschäftigt unsere kaputte Waschmaschine zu reparieren! Läuft wieder das Ding!" und das alles nur um den Rest des Chaostages verschweigen zu können) und einem dann............nööö der Klammereinschub war eindeutig zu lang. Worum ging es nochmal? "... ......Also wenn man dann mit Werkzeug bewaffnet, fest entschlossen der Waschmaschine zu zeigen wer hier bestimmt wann es los geht, durch den Flur geht und seinen Mitbewohner trifft, der dann auch noch fragt was los sei und man antwortet, dass die Waschmaschine nicht mehr an gehe, dann hat das erstmal wieder was ganz Normales an sich. Wenn man dann aber davor kniet und bereit ist rumzuprokeln und dran zu klopfen und der Mitbewohner nur einen Knopf drückt, unter dem in schwarz Lettern auch noch "Start/Stop" steht, die Maschine anspringt und man merkt, dass man einfach vergessen hat den besagten Knopf zu drücken, spätestens dann spricht man von einem Tag zum Nagel in den Kopf schlagen bzw. davon, dass es Zeit ist das Eisending endlich mal raus zu ziehen.
P.S:Vielleicht brauche ich aber auch endlich meinen ersten, ernsthaften Terminplaner, damit ich all das, was in meinem Kopf ist, koordinieren kann.
Das dachte
Der Be
am
12/13/2007
2
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Montag, Dezember 10, 2007
Und im vierten Stock steht 'Ich liebe Dich' und das dumme war: Sandra liebt ihn auch
Ich erinnere mich noch ziemlich genau an den Moment an dem ich aufgehört habe Turbostaat zu hassen. Noch Minuten vorher habe ich meine Begleitung aufgefordert zu gehen, weil ich die Kackband nicht sehen wollte. Ich habe das alles nicht verstanden und viel schlimmer noch ich wollte das auch gar nicht verstehen. Denn die Geschichte vom Be und Turbostaat ist eine lange, nicht ganz unkomplizierte. Das erste Mal ist mir ein Song von den Jungs aus Flensburg aus der Anlage von Trampas begegnet. Wie so oft hatte er zu dieser Zeit musiktechnisch die Nase weit voraus (auch die Beatsteaks hatte er mir schon viel früher als alle anderen Nahe gelegt). Er fand es super, hatte die schönen Shirts schon und hat kräftig die Werbetrommel gerührt. Und ich habe diese Band gehasst. Dieses deutschen Texte, dieses pseudolyrische Geleier, einfach nur widerlich. Ich hab mich gar nicht damit befasst ich war gänzlich abgeneigt. Ich habe Vergleiche zu Herbert Grönemeyer gezogen und diese Band samt Songs verdammt. Turbostaat war quasi meine Band non grata. Etliche Diskussionen hatten wir, zwei Lager taten sich auf. Dann kam der Turbostaat Hassmoment Nr. 1. Auf dem Hinweg in den Snowboardurlaub musste ich mir als Fahrer die halbe Nacht Turbostaat anhören, weil ein gewisser Herr auf dem Mp3- Player eingepennt war. Ich habe so eine Hass gehabt, ich war in dieser besagten Nacht kurz davor den scheiß Player samt darauf eingeschlafenem Herren aus dem Fenster zu schmeißen und ein für alle Mal einen Schlussstrich unter das Kapitel „Turbostaat meets Be“ zu ziehen. Zum Glück habe ich es nicht getan.
Denn dann kam eines Sommers das Stemwede Festival und eine Live Show, die alles änderte. Eigentlich war ich nur wegen The Robocop Kraus da, denn wenn man mal ehrlich zu sich ist, ist das Stemwede Open Air kein Ort an dem man gerne Zeit verbringt. Es ist zwar umsonst und draußen und das macht im Sommer bei gutem Wetter ja auch Spaß, in Stemwede aber eher nicht. Mir zumindest. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht hin. Ich war also wegen The Robocop Kraus da, und weil ich gefahren bin und alles anderen be- und deswegen auch freudetrunken waren, sind wir noch geblieben. Und dann kam er ganz unverhofft, der Moment an dem ich aufgehört habe Turbostaat zu hassen. Ich stand da alleine herum und habe Sprite aus einem Plastikbecher genippt. Dann kam der Ansager auf die Bühne und sagte nur eines: „Das Leben kostet Wille. Und Bleiben kostet Kraft. Und ein Anruf kostet 15 Pfennig, damit wäre es fürs Erste schon getan. Hier sind für euch: Turbostaat!
Ich weiß nicht mal mehr warum, aber von dem Moment an war ich total gefesselt. Ich habe mich das allererste Mal, seit dem Moment in dem Trampas diese Band erwähnte, wirklich damit auseinander gesetzt. Völlig befreit von allem war ich in dem Moment. Keine Vorurteile, keine vorschnelle Hasskappe, ich habe einfach zugehört. Ich hatte plötzlich einen Zugang und was soll ich sagen, es hat mich gepackt. Die haben an dem Abend eine so unglaublich energiegeladene Show hingelegt, dass ich meine Kinnlade fast nicht mehr alleine hochklappen konnte. Von dem Tag an habe ich mir wirklich Zeit genommen und mich intensiv mit dieser Musik auseinander gesetzt. Und so bescheuert das auch klingt, es gab schon viele Momente in denen mir ein Turbostaat Song Kraft gegeben hat, mir geholfen hat. Ich kann nicht mal so genau sagen was es ist, was mich so gepackt hat, aber vielleicht ist es ja genau das.
Warum ich das schreibe? Ich war heute Abend auf einem kurzfristig organisierten Staat Konzert im Tsunami Club. Es war der Wahnsinn. Es war unkoordiniert. Es war spontan. Natürlich fehlten einige Songs und auch das plötzliche Ende aufgrund einer gerissenen Basssaite war schade. Aber es gab eben wieder einen dieser Momente an dem ich gemerkt habe, dass es genau das ist, was ich gebraucht habe. Danke dafür!
Das dachte
Der Be
am
12/10/2007
5
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