Ist das ein Zeichen oder so etwas? Seit dem heutigen Mittagessen habe ich so unfassbare Zahnschmerzen, wie vor mir noch niemand auf der ganzen Welt. Und bisher hat mir weder Kamilletee gurgeln, noch eine Überdosis Schmerztabletten, noch Kühlung, noch Ruhe in irgendeiner Form geholfen. Ganz im Gegenteil je weiter sich der Zeiger der Uhr so dreht, desto schlimmer wird es. Am liebsten würde ich den Backenzahn links unten einfach raus reißen und ihn anschreien er soll mich mit dem ganzen Mist in Ruhe lassen. Dann wüsste er wenigstens, dass man sich als Zahn heutzutage auch nicht alles erlauben kann. Der Zahn, der Vollidiot! Das hat man davon, wenn man nach langer Zeit mal wieder zum Zahnarzt geht.
Aber jetzt gleich mal wieder kicken, darauf freue ich mich.
Dienstag, Oktober 30, 2007
Nein, ich will nicht den Schinken. Ich will das ganze Schwein
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10/30/2007
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Montag, Oktober 29, 2007
An den Flügeln gepiercte Tauben sollen es sein
Das vergangene Wochenende würde ich irgendwo zwischen freundschaftlichem, entspannten Zusammentreffen und knapp überlebten Bombenanschlag verorten. Und trotz Negativen überwiegt das Positive und habe ich mich sehr über den Besuch gefreut. Ich hoffe den ein oder anderen hier noch einmal in meiner bescheidenen Behausung begrüßen zu dürfen.
Und heute ist dann der Montag danach, an dem ich mich wieder in den Alltag einregulieren muss/sollte/will/ darf /kann. Heute Abend habe ich noch zwei Seminare und den ganze Resttag habe ich bisher mit Musik hören, über die Zukunft nachdenken (Praktikumspause? Wo? Wie lang? Oder doch nicht?), Essen, Leadsätze formulieren, lesen und einer gebotenen Zurückhaltung in Sachen Zwiegespräche verbracht. Ganz verwirrt bin ich allerdings noch über den Anruf, der mich heute morgen erreicht hat. Kennt jemand die Vorwahl 0913? Ist das ein fernes Land? Hat mich der Weihnachtsmann angerufen? Oder wäre das... (An dieser Stelle soll ich erwähnen, dass dies ein schlechter Post wird, weil ich von einer netten Dame abgelenkt werde! Woher will sie das denn wissen? Ist das gnadelose Selbstüberschätzung? Oder Menschenkenntnis?) ...also wäre das, das Superjobangebot vom Inselsender Hawaii 1 gewesen, die mir 10.000 Euros monatliches Festgehalt garantieren und eine Arbeit die fast jeden Tag Spaß macht? Wäre ich doch nur an das Telefon gegangen, ich wäre jetzt schlauer und hätte mehr Gedankenkapazität für die wichtigen Dinge des Lebens. Zum Beispiel wie man es schafft, dass es nie mehr regnet wenn man irgendwo hin muss. Oder wie man den Pickel am Mund los wird. Oder wie ich es schaffe manchmal Dinge anders zu machen, bevor ich sie falsch mache. Oder, oder, oder. Da gibt es ja Millionen Sachen die anders laufen könnten. Aber andererseits bin ich auch verdammt zufrieden mit dem Leben gerade, nur machmal hab ich eben den Blues. Und dann wären Tauben mit Piercings an den Flügeln doch eine willkommene Abwechslung.
Nachtrag: Habe ich Selbstüberschätzung geschrieben? Das war nicht böse gemeint. Das ist Ironie!
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10/29/2007
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Sonntag, Oktober 28, 2007
Mit ohne? Ab jetzt ohne!
Ich bin der den Du nicht magst.
Ich bin der der Dich kennt.
Ich bin die Quarks in deinen Träumen
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin das Zählwerk deines Herzschlags
Ich bin der Schweiß auf deiner Haut,
bin das Glückshormon das Du freisetzt.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin das zucken in deinem Finger.
Ich bin der auf den Du zielst.
Ich bin die Stunde, die dir Angst macht.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin der Kopfschmerz nach der letzten Nacht,
bin die Elektrolyte die dir fehlen.
Ich bin der Sand in deinen Augen.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin der, der Dich ernähren soll,
bin die Tage deiner Menstruation.
Ich bin die Pforte vor deiner Heimkehr.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin der Alkohol der Dich lähmt
der Atem der Dich verrät,
das Blut an deinen Fingern.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin der Brand in deiner Wunde,
der Akzent, den Du setzt wenn du sprichst.
Ich bin der Dispokredit, der Dich umbringt.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin der Sauerstoff der Dir ausgeht,
bin der Belag auf deiner Zunge.
Ich bin die Quarks in deinen Träumen.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Ich bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
Bin ein U-Boot in deinem Gehirn.
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10/28/2007
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Samstag, Oktober 27, 2007
Mein neuer Freund Nikon
Ich bin nun auch Digitalkamerabesitzer. Eigentlich war ich es ja schon, aber die Sache mit mir und Lumix glich eher einer stürmischen Affäre, die mit einem einschlagenden Ereignis endete. Die tragische Trennungsgeschichte und der Kampf um die Abfindung hat sich dann über ein Jahr hingezogen. Doch das ist nun Geschichte und nach einer unfassbar schlechten Beratung habe ich mir irgendeinen Schrott für viel zu viel Geld andrehen lassen. Ne, ne da vertraue ich dem Händler meines Vertrauens und der wird nie wieder eine dieser beiden "Groß und Billig Ketten" sein. Denen sind die Kunden nämlich total egal.
Nikon Coolpix (da ist die Hauptcharaktereigenschaft schon drin)kann sogar Panorama Fotos machen, ein klares Upgrade also. Hier ein kleiner Überblick über das traurige Bild, welches mein Osnabrückbesuch gerade in meinem Zimmer abgibt.
Ich versuche den Haufen jetzt mal auf zu wecken und dann...
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Mittwoch, Oktober 24, 2007
Sitzen wie Füchse in unserem Bau drin...
Heute hatte ich überraschend den ganzen Tag frei. Zum Glück war der Max zu Besuch da und hat mich, nachdem wir uns über die "neuesten" Entwicklungen bei The O.C informiert haben, tatkräftig beim Großeinkauf unterstützt. Am Wochenende bekomme ich nämlich Besuch und der will ernährt und unterhalten werden, der Pöbel. Brot und Spiele hieß das, glaube ich, zu Zeiten der Römer. So kommen die nicht auf dumme, aberwitzige Gedanken. Und wie das leider so ist, musste der Max dann heute Nachmittag auch mal weg "Sachen erledigen", nennt er das. Und so habe ich angefangen mir Gedanken zu machen über Referatsthemen wie Sportsponsoring und Social Networks. Irgendwann bin ich dann zu dem Schluss gekommen das Ganze abzubrechen und meine Zeit ein wenig zu vertrödeln. So etwas macht ja manchmal am meisten Spaß, gerade an Tagen wie diesen. Draußen klopft der Winter an die Fenster, die Nacht habe ich in einem, nach Hund müffelnden, Schlafsack verbracht und so richtig Lust auf irgend etwas anderes als Essen verspüre ich auch nicht. Und da ich nicht noch dicker werden will, habe ich mir Zeit vertrödeln zur vorrangigen Tagesaufgabe gemacht. Und wie macht man das am Besten? Man kann zum Beispiel einfach aus dem Fenster starren. Hab ich gemacht, war aber ziemlich eintönig, denn ich wohne im Keller (zumindest fast) und durch unseren zehn Quadratmeter Garten gehen nachmittags nicht all zu viel Leute. Warum eigentlich nicht? Dann eben zur Uni, einen Kaffee kaufen und gucken, ob das heute morgen frisch erlernte Abbild eines Sportstudenten auch wirklich zutrifft. Ich sage es mal mit Fettes Brot, also Jein. Hm, das war aber auch nicht gerade brutal ertragreich und weil ich mir über mein neuestes Projekt noch nicht allzu viele Gedanken machen wollte, bevor ich weiß, dass es wirklich anläuft, habe ich eben auch diese Idee schnell verdrängt. Anschließend habe ich angefangen meine O-Ton Collage für meine Lehrredaktion Hörfunk zu schneiden. Da aber das Programm, welches ich nicht namentlich erwähnen möchte, nicht über alle Maßen benutzerfreundlich daher kommt, habe ich auch das nicht fertig gemacht. Stichwort: Nervenschonung. Und so habe ich es mal wieder geschafft mit vergleichsweise geringem Aufwand ein Mindestmaß an Zeit zu vergeuden. Darauf kann man nicht stolz sein, dass weiß ich sehr wohl. Aber ist mir heute egal. Machmal brauche ich eben solche Tage. Den Rest der Zeit, die ich mich mir selber zum aus dem Fenster werfen zur Verfügung gestellt habe, verbringe ich nun mit kleinen Kaninchen, die mir die Filmwelt näherbringen. Oder ich höre Lukas´ Tagebuch. Oder ich schaue nochmal minutenlang aus dem Fenster. Mist, ist ja schon dunkel. Aber alles immernoch besser als SAT.1 zu gucken! Kommt da heute Champions League? Ach nööööööö, Zwickmühle.
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10/24/2007
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Freitag, Oktober 19, 2007
I´m not an acrobat! I can´t do all this tricks for you
Heute morgen bin ich aufgewacht und mein zweiter Gedanke war:" Wow, gestern ist viel passiert!" Ist es auch, aber alles der Reihe nach.
Verhältnismäßig früh habe ich mich auf den Weg von Köln nach Osnabrück gemacht und trotz (oder gerade wegen) des Bahnstreiks kam der Zug einigermaßen pünktlich und ich hatte sogar einen Sitzplatz. Kaum in Osnabrück angekommen, war ich dann auch schon damit beschäftigt im neuen, bald heißesten Laden der Stadt eine Tür einzubauen, über Farbkombinationen zu diskutieren und Rigipsplatten zu schleppen. Man hilft ja, wo man helfen kann. Eigentliches Ziel des Tages war aber nicht etwa Bauhelfer zu sein, sondern die schönste und nach wie vor beste Stadt zu besuchen und Maximo Park sehen. Und genau deswegen haben wir, die Reisegruppe Tanzinitiative, uns dann auch auf die Reise gemacht. Und die wäre dann auch fast schneller vorbei gewesen, als wir uns erträumt haben. Doch dank Vanessas technischen Know-How und Trampas Kommunikationsfähigkeit konnten wir den Super Gau , kaputter Motorblock, durch etwas Kühlwasser verhindern. Auf den Schock und in weiser Vorraussicht das in Hamburg nicht viel Zeit für ein gemütliches Abendessen bleiben wird, gab es dann auch erstmal eine von diesen Tankstellenriesenwürsten für alle. Die sehen zwar immer so aus als ob die schon drei Wochen da liegen, aber das ist egal, denn geschmacklich geht da einiges. Um kurz vor acht sind wir dann auch angekommen und das das Konzert schon um neun losgehen sollte, hat uns einigermaßen kalt gelassen. Ich bin also schnell zu Matze, einem Anwärter auf eine Vereinsmitgliedschaft und in diesem Fall auch noch ein schlafender Riese, um den tonnenschweren Rucksack abzulegen und mich psychisch und physisch auf den bevorstehenden Abend vorzubereiten. Hat soweit auch gut geklappt, also ging es dann los auf den Hamburger Berg zur Zusammenkunft der gesamten Reisegruppe und letzten Absprachen. Wir waren ja nicht nur zum Spaß da, neeeeeein, kurzerhand wurde auch der Workshop "Aktive Teilnahme am auswärtigen Nachtleben im Sinne der Tanzerfahrungserweiterung" ins Leben gerufen. Das Konzert war supergut, genau wie die duale Getränkeversorgung vor Ort. In weiten Teilen der Show hatten die meisten von uns in beiden Hände eine Fanta (oder ein Wasser). Dementsprechend war auch die Stimmung, die auch durch das tragische Abschleppen von Annes Auto nicht zu kippen war. Nein, ganz im Gegenteil, der anstehende Workshop entwickelte pfeilschnell eine Eigenenergie, die durch nichts zu stoppen war. Und nichts heißt in diesem Fall gar nichts. Nicht die grottenschlechte Musik im Lunacy, kein ganzkörpertätowierter Gastwirt, keine Stylepolizei, kein Stinkbombenattentat, kein Max Power im Kaiserkeller, wirklich nichts. Jeder hat ja seine eigene kleine Geschichte und eigene Eindrücke von dem Abend. Ich muss vor allem grinsen, wenn ich daran denke, dass wir Rosi´s Bar im Laufe des Abends vollgetanzt haben. Diese Tatsache beweist welche Wirkung eine wohlgelaunte Tanzinitiative haben kann. Ich bin stolz auf uns, ein bisschen zumindest. Aber irgendwann ging auch dieser denkwürdige Abend zu Ende. Schön war es. Was dann heute morgen passiert ist, steht ja oben.
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10/19/2007
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Dienstag, Oktober 16, 2007
Von mir und anderen, die bald anderswo sind
Geht sich ganz gut an das neue Semester. Bisher habe ich wirklich einen durchweg positiven Eindruck von meinen Kursen. Ein schönes Gefühl zu wissen das, wenn man es ernsthaft angeht, man die Chance hat richtig was zu lernen. Das ist ja weiß Gott nicht immer so, ganz im Gegenteil , oft genug habe ich mich schon gefragt, was ich eigentlich an der Uni mache. Es kommt zwar viel Arbeit auf mich zu, aber ich freue mich total darauf. So weit so gut mag manch einer denken, habe ich heute auch schon gedacht. Was soll da noch kommen diese Woche? Einiges, sage ich jetzt mal. Erstmal gab es heute unerfreuliche Nachrichten, weil unsere Miete aller Voraussicht nach erhöht wird. Unangenehm! Gerade haben wir dann noch eine sensationelle Präsentation für ein Kitzbühel Nachtreffen zusammen gezimmert. Am Donnerstag geht es dann nach Hamburg zu Maximo Park, nebenbei wird der kleine Mark noch stolze 16 Jahre alt und darf dann endlich offiziell rauchen und Bier trinken. Und am Samstag werden Trampas und ich dann echte Nachbarn. Schöne Aussichten also.
Und ganz nebenher machen andere auch große Schritte in ihrem Leben. Maxe sahnt zum Beispiel eine Traumnote nach der anderen ab, Timo erfüllt sich seinen selbigen in Venezuela und der schönste Junge der Welt geht in die US and A und untergräbt das System. (Tobi wir müssen uns vorher doch noch einmal sehen, damit ich Dich in ausreichendem Maße huldigen kann.) Ach ja, nicht zuletzt wird der Tanzinitiative Osnabrück e.V. überraschenderweise die Ehre zu Teil, die sie sich sehr hart erarbeitet hat.
P.S: Österreich und Fußball = keine Freunde! Sie haben es eingesehen!
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10/16/2007
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Samstag, Oktober 13, 2007
Sie ist schon immer da, du zeigst lieber Respekt dafür! Sie wird für immer sein, auch ohne das Geschäft mit ihr!
So ein Freitag Abend allein zu Hause hat schon was für sich. Da hat man mal Zeit für Dinge, die sonst immer viel zu kurz kommen. Sagen wir mal Dinge wie Bett beziehen, abwaschen, nachdenken, Fußnägel schneiden oder in Ruhe Musik hören, um hier nur einige zu nennen. Das ganze ist natürlich nicht ganz freiwillig so gelaufen. Nein, der Bahnstreik und ein eine gehörige Menge Unentschlossenheit meinerseits haben mich dazu veranlasst in Köln zu bleiben. Wer weiß das schon, aber vielleicht hätte ich sonst niemals im Leben Fraktus entdeckt und das wäre nun wirklich schade gewesen. Und so gibt es wieder eine Grund mehr, der mich überzeugt, dass es ärgerlich ist 2007 nicht auf dem MELT! gewesen zu sein. Nächster Versuch wird 2008 gestartet. Insgesamt ist diese Website zu empfehlen, denn es gibt schöne Videos, Dokus und Liveshows, also der ganze Kram. Da ist für jeden was dabei...
Und für alle Freunde des wunderbaren Clickclickdecker, den ich an dieser Stelle nur noch einmal wärmstens empfehlen kann, gibt es gute, bis sehr gute Nachrichten. Der Wahnsinn geht weiter und heißt jetzt Bratze. Und die kommen nach Köln! Ich glaube da gehe ich hin.
Und ganz bestimmt nicht zu verachten sind die Beatsteaks mit Dendelisten...
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10/13/2007
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Mittwoch, Oktober 10, 2007
"Überschriften und Halbsätze reichen nicht um sich eine Meinung zu bilden!"oder "Wenn man keine Ahnung hat, einfachmal die Klappe halten!"
Da ist ja wieder einiges los in den Medien heutzutage. Gestern Abend saß ich ziemlich unbeteiligt herum und habe im Kölner Stadtanzeiger einen Kommentar über die Länderspielabsage von Ashkan Dejagah gelesen. Bisher hatte ich das Thema mehr oder weniger oberflächlich verfolgt und dem Ganzen nur einen geringen Stellenwert zu geordnet. Aber dann habe ich mir gedacht, ich gucke mal was daraus so gemacht wird, da gibt es ja viele Möglichkeiten. Und irgendwie starteten all meine Vertiefungen dann hier. Ziemlich freches Zitat des guten Herrn Dankert. Ich muss aber auch zugeben, dass ich im ersten Moment auch gedacht habe:" Ups, Israel und Deutschland, jetzt wird es kritisch. Antisemitische Äußerungen eines angehenden Nationalspielers gehen gar nicht!" Tja, im Laufe der Zeit stellte sich dann aber heraus, dass Herr Dejagah sich keinesfalls antisemitisch geäußert zu haben scheint. Nein, ganz objektiv betrachtet überwiegt bei ihm scheinbar nur die Angst, das seiner Familie und Freunden in seinem Geburtsland Iran etwas zu stoßen könnte. Nicht auszuschließen,wenn man bedenkt das ein Staat wie der Iran seinen Bürgern strikt untersagt in ein anderes Land (Israel) zu reisen. Das ist Diktatur und da herrschen anderen Regeln als in unserem Land, dass können wir uns in unseren krankesten Phantasien wohl nicht mal ausmalen. Und natürlich ist eine solche Diskussion nur Wasser auf die Mühlen der Staatsmänner. Doch damit nicht genug, denn auch der DFB, in dessen Namen sich Dejagah auf die Reise machen sollte, mischt mit beim lustigen Statements abgeben und für Verwirrung sorgen. Hm, ziemlich viele Stimmen und ziemlich viele Meinungen. Und wieder mal die Erkenntnis, dass das alles nicht immer ganz so einfach ist, mit der Meinungsbildung. Vielleicht hat ein 21-jähriger sich nur unbedarft geäußert. Vielleicht steckt aber auch wirklich etwas dahinter, eine Vorverurteilung ist aber auch auf jeden Fall falsch.
Und dann noch diese ganze ganze Eva Herrman Geschichte. Und Leo´s Rückkehr . Aber dazu vielleicht ein anderes Mal. Aber eins sollte klar sein, am Ende gewinnt immer nur einer.
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10/10/2007
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Montag, Oktober 08, 2007
"Ja, was denn? Ja, was denn? Ja, was denn?Was denn? Was denn?"
Zeit: Samstag 06.10.2207 /21.12 Uhr
Ort: Osnabrück / Mark´s Couch
Da sitzen wir also bei gedimmten Licht und White Russian in kuscheliger Atmosphäre. Im Hintergrund läuft "Wetten, dass...?". Zwischen Diskussionen über die alltäglichen Dinge des Lebens ( also Klatsch und Tratsch, Geld, Apples, Mädchen und so etwas) kommt es zu folgendem Dialog, der den kommenden Abend schlagartig in einem vollkommenen anderen Licht erscheinen lässt und mich vollends von den wohlriechenden, rot-weiß gestreiften Socken haut.
Ich:"Wie läuft das eigentlich heute Abend? Zahlt man Eintritt oder haben wir ein Geschenk für Susanne?"
Mark:" Wieso nur für Susanne? Wenn dann müsste man doch beiden was schenken?"
Ich:" Warum sollten wir Orti was schenken? Der hatte doch schon Geburtstag?"
Mark:" Weil die am Donnerstag klammheimlich geheiratet haben. Hast du keine Post bekommen?"
Ich:" Ja ne, ist klar. Super Gag!"
Mark:" Ist kein Gag! Die haben am Donnerstag geheiratet!"
Nun saß ich da, erfreut und irgendwie total perplex. Natürlich hatte ich die Post bekommen. Nur leider ist sie in Köln angekommen. Und da ich am Freitag morgen bereits abgereist bin, traf mich diese wirklich brandheiße News gänzlich unerwartet. So wurde aus dem 30ten Geburtstag urplötzlich auch noch eine Hochzeitsfeier. Dazu noch meine erste Hochzeitsfeier. Die gesamte Entwicklung und Umsetzung der Geheimhochzeit legt Nils a.k.a T. Rauzeuge in einem umfassenden Bericht dar. Im Nachhinein ist ja klar warum die beiden keinem Bescheid gesagt haben. Ich denke mal sie wollten keine Hochzeitsspielchen und Aufführungen auf ihrer Feier (und wenn wir das vorher gewusst hätten, dann hätten wir mit Sicherheit ein dreistündiges, gähnend langweiliges Potpourri aus Hochzeitsspielchen zusammengestellt). So blieb den viereinhalb berüchtigten Hochzeitsfeierfanatikern und Freunden der gepflegten Hochzeitspielchen (Mark, Trampas, Nils, Falk, der nur halb zählt, weil er zwar im Planungskomitee war, sich aber dann verdrückt hat, et moi) nur die Möglichkeit eine Light Version zu organisieren. Nach kurzer Beratungssitzung war klar, da besteht eindeutiger Handlungsbedarf, vor allem im Walzerbereich. Also schwupps, einen Schneewalzer besorgt, aufgelegt und einen Eins A Hochzeitstanz organisiert. Kam auch super an...nicht. Fast genauso gut wie das Geburtstagsständchen um 0.00 Uhr. Aber darum geht es ja nun wirklich nicht. Andere Pläne wie Haustür zu mauern und/oder Wohnung mit Luftballons und Rasierschaum verunstalten wurden erst einmal zurückgestellt (wohlgemerkt zurückgestellt, nicht verworfen). Und so nahm das Gefeiere seinen Lauf und selbst der Prosecco- und Bierengpass wurde gekonnt überbrückt. Wir brauchen nicht unbedingt Alkohol um gute Laune zu haben. Nein, da gibt es andere Dinge, zum Beispiel Tanzen oder sich beim Kickern verarschen lassen. Großes Kino eben. Alles in allem ein runder, sehr schöner Abend, der dann da endete wo er mit besagtem Dialog angefangen hatte. Natürlich viele Stunden- , einem obligatorischen Besuch in der Freiheit- , einem perfekten Gute-Nacht-Nudelsnack- und der eher ungenauen Definition von Fast-Freund später.
P.S: Und noch was ganz anderes. Heute Abend 20.40 Uhr startet auf Arte eine Doku-Serie zum Thema Demokratie. Wir leben ja noch in einem freien Land und sind froh darüber. Mal reinschauen, vielleicht lohnt es sich, hört sich zumindest interessant an!
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10/08/2007
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Donnerstag, Oktober 04, 2007
Kurze Bestandsaufnahme
Endlich mal zwei Wochen Ferien hab ich mir gedacht. Auch mal wieder nichts tun müssen, hab ich mir gedacht. Oder noch besser:
Soll-Zustand: Palmen, Strand, 30°C im Schatten, Meer, schöne Mädchen überall, jeden Abend verschiedene Dj Sets von 2 Many DJ´s/Justice/Turntablerockers/DJ Rockin´ etc. oder exklusive Shows von Turbostaat/Klaxons/ Moneybrother/ Clickclickdecker etc, gekühlte Drinks, gepflegte Unterhaltungen, gute Laune, ein freier Kopf
Und dann?
Ist-Zustand: Regen, Kälte, jeden Tag und den ganzen Tag Internetrecherche über Verletzungen von Fussballern, Abgabetermine im Nacken, Matt+Kimm/ Pilooski/ Infadels/ Beginner etc. aus der Konserve, Gedanken, Gedanken, Gedanken, Wasserschäden, Schlafprobleme
Hm, irgendwas läuft hier gerade gehörig schief...Blöd, und deswegen zwei Daumen nach unten von mir!
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Der Be
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10/04/2007
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Dienstag, Oktober 02, 2007
Warum eigentlich?
Alles flimmert so schön bunt.
Ich hau´ mich hin und schaue zu.
Zu viel Deutschland ist zwar ungesund
aber der rote Knopf, der bleibt Tabu!
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10/02/2007
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Montag, Oktober 01, 2007
Beggin', put your lovin' hand out, baby
Osnabrück, du bist halt auch eine Perle, wenn auch eine kleine, also eher ein Perlchen. Auf meinem Ein-Tages Kurztrip in die mittlerweile im persönlichen Kleinstadtranking auf die Top Platzierung gerutschte Heimat, habe ich so unglaublich viele Dinge erlebt, dass der Platz hier gar nicht so richtig ausreicht, um alles aufzuschreiben. Los ging es mit VfL vs. St. Pauli am frühen Freitag Abend. Es war eine verdiente Niederlage der Paulianer, das muss man anerkennen. Ebenso muss man sich aber fragen, wie hoch der Anteil an Dummköpfen in der "Fan"Kurve der Osnatel-Arena nun wirklich ist. Die haben nicht mal den Anstand, dass obligatorische Pfeifen weg zu lassen, wenn eine Mannschaft zu Gast ist ohne deren vorbildlichen Einsatz in der letzten Saison, die Lila-Weißen nicht mal in Liga zwei wären. Aber wenigstens die Leute um mich herum haben es verstanden und deswegen ein Lob verdient. Zwei Tore (ja, wir haben zwei verpasst, das aber vollkommen zu recht), drei Würstchen und zwei Stadiongetränke später ging es dann also auf zu Vanessas Geburtstags-Diplomanden-Wohnungseinweihungsparty. Dort war es sehr schön und unterhaltsam. Ich habe unter anderem fast eine Stunde an einer Kurt Russel Diskussion teilgenommen ohne den besonders gut zu finden, noch mich an mehr als drei Filme mit ihm zu erinnern. Weitere Themen des Abends: Hackfleischanteilschätzungen, Problemkinder, der VfL, Prosecco vs. Bier, Digitalkameras, Kreuzbandrisse und natürlich Mehmet Scholl. Irgendwann zog es Mark und mich dann weiter, denn als Teil der Führungsriege der Tanzinitiative Osnabrück e.V. kann es nicht nur um Spaß gehen, da hat man auch gewisse Aufgaben zu erfüllen. Das haben wir dann bei den wieder einmal großartigen Disco Punx auch getan und ganz plötzlich war es hell. Aber kein Grund Trübsal zu blasen. Wir haben einfach weiter Musik gehört, und Dinge getan, die lieber unter uns bleiben sollten. Und dann hat er sich einfach eingepflanzt in die Rübe, mein neuer ich-Grinse-wenn-ich-ihn-träller-Ohrwurm:
Gut, das man noch Freunde hat, die einen dann irgendwann anrufen um zu sagen, dass man ins Bett muss, weil sie ja schließlich jetzt auch am Arbeiten sind. Leider habe ich deswegen das anberaumte Kaffeetrinken mit meiner Ma verpasst, wofür ich mich bis jetzt ein bisschen schäme. Sonntag dann noch etwas Sport geguckt (nicht gemacht, soweit kommt das noch. Das geht doch erst heute/morgen/übermorgen los). Eishockey ist durchaus lohnenswert kann ich dazu nur sagen, macht Spaß, vor allem wenn es umsonst ist. Einziger Kritikpunkt, wenig harte Checks und keine richtige Schlägerei. Dabei dachte ich das gehört dazu.
So und heute ist Kinotag deswegen gucken wir aller Voraussicht nach wie Leroy aufräumt. I´m so excited, that I just can´t hide it.
Nachtrag: Ich verpasse heute Moneybrother! Und wieso hat mir niemand gesagt, dass heute Radio Soulwax in Köln ist?
Nachtrag 2: Nein Leroy, das war nichts. Wenn man nicht gerade vor hat wieder 14 zu werden oder mit einer Schulklasse einen sehr seichten Film über Rassismus und Toleranz zu schauen, dann kann man das Geld sparen. Ich bin enttäuscht! Sehr sogar!
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Der Be
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10/01/2007
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Donnerstag, September 27, 2007
My body is a temple
Manchmal wache ich morgens auf und die Welt um mich herum fühlt sich an wie in Watte gepackt. Alles scheint ganz langsam zu laufen und ich selber brauche doppelt so lange für alles. Und da ich eh nicht so der Allerschnellste bin, ist das dann schon beachtlich. Jeder Schritt scheint an diesem Tagen zu viel zu sein. Ich höre dann alles nur gedämpft, so als hätte ich Kopfhörer auf. Ich will dann nicht sprechen, spreche aber zu viel. Ich will nichts essen, habe aber Hunger. Ich will am liebsten im Bett bleiben, nochmal die Augen auf machen und den Tag neu starten. Geht aber nicht! Und so hänge ich mitten drin im Watteballontag und weiß nichts mit mir anzufangen. Darum sitze ich hier und tippe einfach drauf los und gucke was so passiert. Muss aber auch nicht immer was passieren, aber manchmal schon. So wie gestern, da ist nämlich einiges passiert. Unter anderem Karaoke singen. Oder mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Viele verschiedene Dinge eben. Aber heute soll nichts mehr passieren. Draußen regnet es Bindfäden ich höre immer wieder den super Polyplastics Song vom Tobi, der gefällt mir richtig gut. Was macht der eigentlich? Hat doch wichtige Prüfungen gehabt. Mal anrufen und nachfragen. Hm, geht nicht ran. Hat bestimmt Praktikum oder kein Bock zu telefonieren. Soll es geben, kenne ich selber auch zu gut. Das man einfach keine Lust hat ans Telefon zu gehen. Ist ja dann nicht einmal böse gemeint. Von mir zumindest nicht. Jetzt habe ich aber Bock zu telefonieren. Da rufe ich doch meine Eltern an. Die freuen sich immer und haben zu dem Urlaub. Dann sind die bestimmt zu Hause und haben was spannendes zu erzählen. Hm, auch nicht da. Langsam wird es gruselig.
Gelesen habe ich heute auch schon,denn ich habe ein super Buch zum Geburtstag bekommen. "Extrem laut und unglaublich nah" (von Jonathan Safran Foer) heißt es, und das kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen. Das steckt voller kleiner Überraschungen und kann einen so richtig fesseln. Hat heute bei mir aber leider nicht geklappt. Denn irgendwie ist heute nicht der Lesetag. Aber was ist dann heute für ein Tag? Ein Blogtag? Oder ein vorm -Computer -sitzen -und -einen -Kaffee -nach -dem -anderen -trinken -Tag? Oder ein aufraffen -und -mal -wieder -Sport -machen -Tag? Ach ne, regnet ja. Und da macht Sport keinen Spaß. Aber treiben müsste ich schon mal wieder welchen. Das nehme ich mir vor für die nächste Woche vor. Das ist ein guter Plan, eine echte Aufgabe. Aber heute nicht. Das einzige was ich heute noch machen werde ist nach Osnabrück fahren. Oder doch lieber morgen früh? Hm, anscheinend ist heute auch kein richtiger Entscheidungen-treffen-Tag. Aber ein kurze -Sätze -schreiben -Tag. Na, immerhin etwas. Ich hab jetzt Hunger auf Currywurst. Aber dafür durch den Regen? Und hinterher werde ich enttäuscht,weil sie nicht schmeckt. Dann hat sich das alles wieder nicht gelohnt und ich bin traurig oder so. Hm, ein zu -viele -Gedanken -machen-Tag ist heute wohl auch noch. Und ein Sätze-mit-Hm-anfangen-Tag ist es auch. Tolle Vorzeichen. Hallo Welt. Hallo wach! Los! Jetzt! Nach fest kommt ab
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9/27/2007
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Mittwoch, September 26, 2007
Öfter auch mal an die Zukunft denken
Riester Rente? Vermögenswirksame Leistungen? In Immobilien investieren? Aktienmarkt beobachten? Sollte man sich mal Gedanken drüber machen. Von wegen: "Die Rente ist sicher!" Ist klar soweit. Aber wer nichts hat, muss halt kleine Schritte machen. Deswegen habe ich mir nach der Anschaffung des Dudens, eines Synonymwörterbuchs nun den letzten Schritt hin zur Verbesserung der eigenen Sprachschatzes und -umgangs gemacht.
Der Klappentext sagt: "Die Feinheiten der deutschen Sprache- anschaulich erklärt! Der korrekte Gebrauch der Sprache ist im Beruf wie im Privatleben die Grundlage erfolgreicher Kommunikation. Dieser handliche Leitfaden verhilft zu mehr Sicherheit im schriftlichen Ausdruck und zeigt ihnen, wie sie typische Rechtschreibfallen vermeiden können."
Stichwörter wie Beruf, typische Rechtschreibfallen und vor allem handlicher Leitfaden haben mich hellhörig gemacht. Ich denke die 2,50€ hätte ich schlechter investieren können. Also auf das es besser wird hier, dort und sonst überall, wo ich schreibe, spreche und verweile.
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Der Be
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9/26/2007
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Montag, September 24, 2007
Hallo G.Hirn
Ich schreibe Dir, um mich zu entschuldigen. Was habe ich Dir in letzter Zeit nur alles angetan. Ich weiß, grundsätzlich magst Du es ja, wenn man Dich so fordert, aber ich habe auch eingesehen, dass ich es phasenweise übertrieben habe. Diese ständige Aufmerksamkeit, die ganze Belastung und immer neue Fakten und Daten, quasi all das, was ich Dir zugemutet habe. Erst jetzt, mit etwas Abstand merke ich, dass das zu viel war. Dabei kann ich garnicht sagen wie stolz ich eigentlich bin, dass Du all das ohne großes Murren mitgemacht hast. Nicht viele hätten das getan. Daran merkt man, dass man zusammen gehört, denn ich hoffe du weißt, ich hätte all das auch für Dich in Kauf genommen und würde es immer tun. Um Dir meine tiefste Zuneigung zu zeigen, würde ich Dich heute Abend gerne einladen. Da ich weiß, dass du nicht der große Romantiker bist, hatte ich da eher an ein oder mehrere Versöhnungsbierchen gedacht. Dann können wir auch über diese Klausur quatschen, die wir beide heute fabriziert haben. Oder lieber doch nicht, dass würde vielleicht die Laune verderben. Also kommst Du? Wenn du willst kannst Du auch wieder bei mir übernachten...
In Liebe
Ich
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Der Be
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9/24/2007
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Sonntag, September 23, 2007
Keep my brothers safe from harm
Eine verheerende Bilanz:
Zwei Monate, ca. 2500 gelesene Textseiten, sechs College Blöcke, unzählige Kullis, Bleistifte, 8 Textmarker, zahlreiche geplatzte Nervenbündel, gefühlte 100 Liter Kaffee, ca. 20 Pizzen, eine McDonalds Stammkundschaft, eine fast komplette Bundesliga Cola Dosen Sammlung, Gedanken an Aufgabe im Wechsel mit einem ordentlichen Pfund Übermut, Angstschweiß, etliche graue Zellen, wenig Schlaf, die Begründung der "Arsch-Theorie", Stromberg Sprüche, Diskussionen über die gefährlich Kaffee-Zigaretten-Kombination und deren Wirkung auf das menschliche Verdauungssystem, eine ganze Menge Wissen (vom methodologischen Individualismus über Klapper bis zur Mikroökonomie des Fernsehens/ ein bißchen Angeberei muss sein), das ich morgen bestimmt nicht brauchen werde, das aber mit Sicherheit auch nicht schadet. Das alles und die Hoffnung das alles gut wird, alles klappt und sich der ganze Mist gelohnt hat.
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Der Be
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9/23/2007
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Freitag, September 21, 2007
You better run boy
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Tagein, Tagaus lernen, da wird man ja ganz weich in der Birne. Tagein, Tagaus der selbe Ablauf, da wird man ja ganz weich in der Birne. Tagein, Tagaus der selbe Ärger, da wird man ja ganz weich in der Birne. Tagein, Tagaus kleine Überraschungen, da wird man ganz weich in der Birne. Tagein, Tagaus Gedanken über Dinge machen, die da oben eigentlich gerade nicht hin gehören, da wird man ganz weich in der Birne. Tagein, Tagaus froh darüber sein etwas getan zu haben oder etwas nicht getan zu haben, da wird man ganz weich in der Birne. Tagein, Tagaus Ärger mit dem Rechner, da wird man ja ganz weich in der Birne. Weich. Birne. WeichBirne. WeichBein. WerBinich. BinichWer. WeinBier. Beinreich. reichWeiB.
W.E.I.C.H.B.I.R.N.E.
Restmüll: r, e, e, ch, W, n (Zuordnung nicht möglich)
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Please press any key
Weichbirne wird wahlweise an die Wand, auf den Tisch, in die Hände gehauen, weil der feine Herr Computer nicht mehr mitspielen will. Ich will auch nicht mehr mitspielen. Deswegen klare Forderungen: Diesmal Montag auf Samstag legen! Diesmal Klausur vorziehen! Diesmal alles richtig machen! Diesmal endlich fertig werden!
Please insert disk 1 in floppy A.
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Please press any key.
Syntax error. Reboot brain!!! Insert new brain later if possible
Ich bin raus.
Will there be music?
Das dachte
Der Be
am
9/21/2007
0
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Dienstag, September 18, 2007
Hmm, Sushi vs. Iiiih, Sushi - Ein Erfahrungsbericht
Heute war es endlich soweit für mich. Nach einigen gescheiterten Versuchen, aus welchen Gründen auch immer, stand heute "Kalter Fisch mit Reis und Algen umwickelt" auf meinem Speiseplan. Grundsätzlich bin ich ja immer misstrauisch bei kalten Meeresprodukten, denn was hat man nicht schon alles gehört. Und das Letzte was ich gerade gebrauchen kann, ist so etwas wie eine Krankheit. Und was ist das Beste bei Misstrauen? Richtig, wenn man von jemandem ins kalte Wasser gestoßen wird (was in diesem Zusammenhang ja wohl eine mehr als passende Metapher ist). Das wurde ich auch, naja sagen wir mal, halb zog es mich, halb sank ich hin. Einzige echte Alternative war ein überteuertes Frühstück in einem Rentnercafé, und gefrühstückt hatte ich schon. Also Sushi!
Da saßen wir nun an diesem Sushi-Drehkarussell und haben Soja Sauce mit Wasabi gemischt, das macht man nämlich so. Wichtig dabei ist, die richtige Mischung zu finden. Das habe ich leider erst nach dem ersten Happen gemerkt. So war der erste Sushi Happen in meinem Leben ein scharfes, wenig fischiges Erlebnis. Weiterer Haken an dieser ganzen Sushi-Geesse (zwei e hintereinander, wow) ist die Sache mit den Stäbchen. Das kann man mir noch tausende Male erklären, richtig verstehen werde ich es nie. Allerdings ist es von elementarer Bedeutung eine gewisse, ich nenne es jetzt einmal Grifffestigkeit (drei f, wow, wird immer besser) mit den Dingern zu haben. Ansonsten kann es passieren, dass einem so ein Sushi Happen auch mal ungeschickt in die Soja-Wasabi Mischung fällt und man sich, den Tisch und andere mit diesem Gemisch einsaut. Nicht das mit das passiert ist, nein mir doch nicht, aber...Ach Mist, ich kann einfach nicht lügen. Na klar ist mir das passiert, sogar zweimal. Ich habe also wirklich keine Peinlichkeit ausgelassen. Das muss allerdings auf meinen Amateurstatus geschoben werden und verliert deshalb ein wenig an Hämepotential.
Also gab es als erstes California Maki (siehe oben blauer Kreis), den kannte ich, vom Aussehen zumindest. Dann gab es California Uramaki (roter Kreis), der war mit Kaviar umhüllt. Das klingt ja an sich erstmal schon sehr gut. Hat auch richtig gut geschmeckt und hatte einen Prickeleffekt wie diese Dinger, die man sich früher in den Mund geschüttet hat, damit daraus ein Kaugummi wird. Also quasi ein Prickelkaugummi mit Fischgeschmack und ohne Kaugummi. Der war echt ganz gut. Im Zuge der allgemeinen Euphorie haben wir dann noch Sake genommen (nein, nicht den Schnaps, siehe gelber Kreis). Dabei ist dann auch das Sauce-auf-alles-Malheur passiert. Kein Wunder, die Dinger schiebt man sich nämlich nicht mit einem Happen in den Mund, nein man beißt hab. Hab ich auch gemacht und den Rest kann man sich ja in etwa vorstellen. Zum Abschluss gab es dann noch ein Thunfisch-Maki mit Sesamumrandung, an dieser Stelle fehlt der Fachbegriff und das Bild. Ich denke das war so etwas wie ein Signature Modell vom Sushi Mann. Die machen übrigens eine siebenjährige Ausbildung bis sie das als Beruf dann machen dürfen. Ob das auf unseren Zubereiter auch zutraf kann ich nicht beantworten, aber ich denke er hat seine Sache gut gemacht. Ich hatte leider die naive Vorstellung, dass die dann immer mit großen Messern und riesigen Fischen hantieren und zudem noch laut Kampflaute ausrufen, wie Hattori Hanzo eben. Das bloße Entnehmen der Fisch- und Algenwaren aus Tupperdosen hat dem Ganzen schon ein ganz wenig die Magie genommen. Geschmacklich hat es aber mit Sicherheit keinen Unterschied gemacht, obwohl weiß ich ja nicht, war ja mein erstes Mal.
Zu guter Letzt dann das Bezahlprozedere. Die Teller haben verschiedene Farben, die für verschieden Preiskategorien repräsentieren. Schwarze und vor allem silberne Teller sind dabei die schlechteste Wahl für den studentischen Geldbeutel. Fieserweise liegen auf den Tellern auch die ansprechendsten Sachen. Zum Glück hatten wir nur blaue und rote. Erfahrung zahlt sich eben am Ende doch aus, in diesem Fall war es nicht meine. Es war zwar insgesamt gesehen immernoch alles andere als preiswert, aber solange ich es nicht jeden Tag mache, ist es okay.
Fazit: Lecker war es, dass hätte ich nicht gedacht. Mir war nicht mal schlecht oder so. Lehrreich war es, dass hatte ich erwartet. Unterhaltsam und angenehm war es auch, dass hatte ich gehofft. Gerne wieder!
Das dachte
Der Be
am
9/18/2007
1 Kommentare
Samstag, September 15, 2007
She´s in the mood - he´s down and out - just called her cute - called him aloud
"Auszüge aus dem Tagebuch von Sam (Hund)"
7:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten
8:00 Uhr - Boah! Fressen! Das mag ich am liebsten
9:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
9:40 Uhr - Boah! Vorm Supermarkt warten! Das mag ich am liebsten
10:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten
12:00 Uhr - Boah! Oh, Besuch! Das mag ich am liebsten
13:00 Uhr - Boah! Ab in die Schanze! Das mag ich am liebsten
16:00 Uhr - Boah! Oh, noch mehr Leute! Das mag ich am liebsten
17:00 Uhr - Boah! Fressen! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr - Boah! Mein Frauchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr - Boah! Kuscheltiere! Die mag ich am liebsten
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten!
"Auszüge aus dem Tagebuch von Ludwig (Katze)"
Tag 5.283 meiner Gefangenschaft.
Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren
zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch
mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir nur zerstampfte
gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse
vorsetzen. Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen
Flucht. Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder
andere Möbelstück zerkratze.
Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.
Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen
zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich
muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf
der Treppe befindet. Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten,
zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen
Polstersessel.
Das nächste Mal ist das Bett dran.
Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor
meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie
haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut
ist, weil mir davon schlecht wird.
Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren
Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten
und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt
wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu
meinem Vorteil nutzen kann.
Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten.
Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder
freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der
Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit
den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden
meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet,
kann ich nicht an ihn ran. Aber ich habe Zeit.
Mein Tag wird kommen...
Das war vor geraumer Zeit mal in meinem Postfach. Ich finds so lustig wie kaum etwas anderes. Da ich gestern Ludwigs (oder doch Jochens?) Bekanntschaft machen durfte und Sam eh der Allergrößte ist, passt es ja. Ehre wem Ehre gebührt!
Das dachte
Der Be
am
9/15/2007
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