Mittwoch, Juli 15, 2009

Sei doch mal ehrlich, Du bist zwar überhaupt nicht locker...

Man mag von deutschem Hip Hop halten was man will, aber es gibt immer wieder Momente, die mir das Grinsen ins Gesicht treiben. Manchmal lege ich eben eine alte Beginner-Platte auf und freue mich, weil ein Teil meiner Jugend wieder hoch kommt. Und dann kommt manchmal so eine Bombe wie diese vom Splash am letzten Wochenende über den Äther. Und dann freu ich mich, dass es immer noch alte Helden gibt, die es drauf haben:



via Spreeblick

Wie gesagt, man mag vom deutschen Hip Hop halten was man will und ganz bestimmt auch von Samy Deluxe. Aber wer gerade nicht einmal geschmunzelt hat, ist nicht mehr mein Freund (oder muss sich in Zukunft gehörig einschleimen, um wieder meiner zu werden)

Montag, Juli 13, 2009

Die Lösung (fast) all meiner universitären Sorgen...

...habe ich jüngst unweit meiner Wohnung entdeckt:



Dann kann ich mich ja ab jetzt entspannt zurücklehnen!

Mittwoch, Juli 08, 2009

Eingelocht

Hätte nie gedacht, dass ich in einer so frühen Phase meiner Diplomarbeit bereits in ein Motivationsloch falle. Jetzt steck ich mittendrin. Das Scheißding ist unten bodenlos und wenn ich hoch gucke, dann sehe ich ein Licht, dass maximal so groß ist wie ein halbes Glühwürmchen. Ungefähr so muss sich Markus Lanz wohl jeden Tag fühlen. Verdammt. Mist. Kacke. BuBu. Groß. Shit. A-A. Exkremente.

So genug im Loch gehangen. Ah ein Seil, ich kletter hoch und weiter geht es. Morgen geht es zum sid. Vielleicht gibt es da ja etwas für mich.

Freitag, Juni 26, 2009

Who´s dead?

Gestern Nachmittag ist Michael Jackson gestorben. Der größte Popstar aller Zeiten war ein Idol meiner Jugend. Ich hatte zahlreiche Poster und ein zeitlang betrieb ich zusammen mit meinem Freund Jens eine Art Michael-Jackson-Huldigungs-Arena im elterlichen Keller. Wie haben alle Poster, Schnipsel, MC´s und Cd´s, die wir hatten (und das waren eine Menge) in den großen Kellerraum geschafft, aufgehängt und zum Abschluss der Show, haben wir noch eine erstklassige Playback-Performance des Jackson Krachers "Give in to me" aufgeführt. Jens als Jacko in Unterhemd und weißen Socken, ich als Slash mit Tennisschlägergittare und Faltzylinder. Moonwalk und Unterhemd terreißen natürlich inklusive. Es kamen zahlreiche Schulkollegen und alle haben eine Mark Eintritt bezahlt. Am Ende haben wir das Geld dann in Wassereis und Gummiteilchen reinvestiert.

Jetzt ist Jackson tot und damit mein erstes, richtiges Jungendidol. Er war am Ende zwar mehr Außerirdischer als Mensch, aber dennoch eine Faszinosum. Ein bisschen traurig das Ganze.

P.S. Komisch ist nur, dass der Tod eines großen Popstars in sämtlichen Nachrichtenportalen die unfassbaren Umstände im Iran aus den Hauptmeldungen verdrängt hat. Komische (Medien)Welt

Mittwoch, Juni 17, 2009

Was für die Ohren

Wegen Zeitmangel, Sonnenschein und aus aktuellem Anlass mal wieder ein Video mit Lied:


Mittwoch, Juni 03, 2009

Videos haben die Radio-Sternchen getötet, jetzt killen wird MTV

Für alle, die schon lange die Lust am Musikfernsehen-Einheitsbrei verloren haben, aber dennoch total auf Musikvideos abfahren, gibt es jetzt endlich das Musikfernsehen zum selber machen.

Unter www.putpat.tv kann sich jeder ganz easy popisi seine eigene Musikvideoschau zusammenbasteln. Das Ding ist gerade noch in der Testphase, aber ich habe mich angemeldet und finde es sehr amüsant, wenn auch zeitraubend. Eben genau das wonach man sich sehnt, wenn es heißt: Heuschnupfen, Diplomarbeit und Alltagswelt in Köln...

Also hier gucken, anmelden, ist super...oder so!

Dienstag, Mai 26, 2009

Walking large

Noch genau fünf Tage bin ich in Berlin. Dann geht es zurück nach Köln, zurück an die Uni, zurück zur Diplomarbeit. Gerade hänge ich in der Staatsbibliothek, lasse mich von Zeitungen frustrieren und denke darüber nach wie schnell drei Monate doch vergehen können. Was bleibt eigentlich hängen nach diesen ereignisreichen Wochen?
Darüber denke ich gleich auch noch nach und vielleicht steht das dann irgendwann hier. Denn obwohl ich eine gewisse Blog-Unlust verspüre, kann ich Dich, Du mein liebes Tagebuch, nicht aufgeben. Du bist mir doch ans Herz gewachsen und begleitest mich jetzt schon seit langer Zeit durch den Alltag.

Berlin versucht übrigens bereits nachhaltig, mich los zu werden. Das musste ich zuletzt schmerzlich in der Nähe des Brandenburger-Tors erfahren. Zwischen Europawahl-Plakaten und Grundgesetz-Feierlichkeiten hat tatsächlich jemand ein Mahnmal aufgestellt, dass auf die zunehmende Körperfülle meiner Person hinweisen soll.



Als ob es nicht eh schon alles wissen...Frechheit!

Montag, Mai 11, 2009

Musik zum gut finden

Neue Jamie T Single



So macht der Sommer auch irgendwie Sinn. Ich liebe seine Stil!

Freitag, Mai 08, 2009

One night in: Ljubljana

Die Berlin-Post-Rate ist erschütternd. Das mag daran liegen, dass ich echt viel arbeite. Das wiederum macht extrem viel Spaß und wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich einfach bleiben. Kann ich aber nicht und deswegen geht es Ende des Monats zurück nach Köln.

Für mich heißt es jetzt, die letzten Wochen in Berlin so gut es geht zu genießen, die Grundlagen für meine Diplomarbeit zu legen und vor allem, meinen Namen in die Gedächtnisse der Stadt zu brennen. Letzteres wird schwer, eigentlich unmöglich, aber man kann es sich ja zumindest vornehmen.
Doch neben all der mürben Büroarbeit genieße ich heute Mal das süße Leben. Denn ein glücklicher Umstand und ein genoröser Sponsor haben mich überraschend für zwei Tage in die slowenische Hauptstadt Ljubljana verschlagen. Da war ich noch nie und die Wahrscheinlichkeit, dass ich noch einmal wieder herkomme, ist auch nicht allzu groß. Deswegen bin ich heute bei trüben Regenwolken in Berlin losgeflogen und bei strahlendem Sonnenschein in Ljubljana gelandet. Hier habe ich mir die Stadt angeschaut, ein paar Interviews geführt und dann am Abend durch das Bar- und Kneipenviertel geschlürft. Dabei habe ich für 5 Euro eine Pizza gegessen, die den Durchmesser einer Unterarmlänge hatte, und bin zu einem Schloss rauf gestiefelt. Jetzt liege ich im Bademantel auf dem Bett, poste nach Wochen mal wieder und gehe gleich gemütlich ins Bett. Morgen werde ich mir dann den Bauch am Frühstücksbüfett vollschlagen und wieder ins Flugzeug gen Berlin steigen. Der Nektar des Lebens kann so süß schmecken.

La dolce vita eben!

Freitag, April 24, 2009

Sei dabei: Ich ticker!

Puh, ziemlich verstaubt hier alles... Lange nix passiert. Muss wieder mehr werden.

Erstmal ein Aufruf:

Alle, die morgen ab 15.00 Uhr nix vorhaben, sollten hier vorbeischauen.

Wird super!

Alle, die ab dem 30.April Geld haben, sollten ins neue 11 Freunde Heft investieren.

Das ist schon super!

Freitag, März 13, 2009

Kaufempfehlung

Heute empfehle ich den Sportteil der Neuen Osnabrücker Zeitung besonders, denn auf der zweiten Seite des Hauptsports tummelt sich ein Meilenstein des Sportjournalismus. Auch wenn der Text einen kleinen Fehler enthält, hat er doch mehr Zeilen als der Spielbericht vom Werder Spiel.


Mit stolz geschwellter Brust grüßend,

B

Samstag, Februar 28, 2009

Icke und das Dicke

Eine erstes Lebenszeichen aus Berlin:

Nach einem schönen Abschiedsabend in Köln ging es am Donnerstag morgen mit voller Motivation auf die Reise. Hat auch alles gut geklappt mit Mietwagen, Mitfahrern und Platz im Auto. Habe wirklich fast nichts vergessen, mit Ausnahme meines BVG-Monatstickets, dass seelenruhig an meiner Pinnwand in der Kölner Innenstadt baumelt. Aber dem Vernehmen nach ist es mittlerweile schon auf dem Weg hier her.

Der erste Tag in Berlin war dann eher ruhig. Sachen auspacken, Schränke aufräumen, die gröbsten Einrichtungsmissverständnisse in eine Ecke verdammen und abends mit dem neuen Mitbewohner fernsehen. Gestern ging es dann auf eine erste, kleine Erkundungsrunde in der unmittelbaren Nachbarschaft. Mauerpark, Schönhauser Allee, das ist dann wohl mein neuer Kiez für die nächsten drei Monate. Schöne Ecke und vor allem sehr ruhig, zumindest gemessen an dem, was in Köln so tagtäglich vor der Haustür los war. Gestern abend hat dann mein Praktikumsvorgänger und geschätzter Bolzenkollege Alex in Friedrichshain seinen Ausstand gefeiert.

Also ein ruhiger, gemütlicher Start in die neue Welt. Montag geht die Arbeit los. Ich bin gespannt was mich erwartet und freue mich schon auf die Aufgaben und Überforderungen, die da auf mich zukommen werden.

Mittwoch, Februar 25, 2009

Thema heute: Wie man sich vor laufender Kamera verarschen lässt und es nicht mal merkt

Schon ein bisschen älter, aber irgendwie zeitlos.
Jacques Palminger in absoluter Höchstform:





Tja, Frau Schöneberger. Schon bitter, wenn die plumpesten Annäherungsversuche schon im Keim erstickt werden.

Dienstag, Februar 24, 2009

The same procedure...again

Als ich vor knapp zweieinhalb Jahren dieses Blog eröffnet habe, stand ich vor dem Umzug nach Hamburg. Morgen gehe ich wieder auf die Reise und werde für drei Monate in Berlin wohnen und ein Praktikum machen. Das Studium neigt sich langsam dem Ende zu, und es gibt immer öfter diese Tage, an denen ich mich frage, was eigentlich aus mir wird. Und diese Tage lassen sich dann in zwei Kategorien einteilen:

Kategorie 1: "Das wird alles schon laufen. Pass mal auf, das geht schneller als man denkt"-Tage

Kategorie 2: "Heilige Scheiße, jetzt hast Du so lange studiert und Dir bei (fast) allem, das Du gemacht hast den Arsch aufgerissen, und bald ist das Studium vorbei, und es geht los mit arbeiten, und ich weiß gar nicht was ich machen-, werden-, tun soll, wenn regelmäßig die Rechnungen bezahlt werden müssen. Dabei will ich doch einfach nur eine Arbeit, die mir Spaß macht, aber ich habe Angst das meine Träume nicht erfüllt werden"-Tage

Heute ist eindeutig ein Tag der zweiten Kategorie, was aber auch daran liegen mag, dass ich beim Packen von Umzugskartons immer einen leichten Hang zur Sentimentalität habe.


Als ich vor knapp zweieinhalb Jahren dieses Blog eröffnet habe, war ich um einiges jünger, optimistischer und auf jeden Fall dünner, als ich es heute bin. Mein Wohnraum besticht aber noch immer durch die strikte Anordnung chaotischer Grundelemente. Manche Dinge ändern sich hoffentlich nie...

Sonntag, Februar 22, 2009

Lieber weg als Jeck

In Köln ist gerade alles bunt und Alaaf und was weiß ich noch. Da gibt es für mich nur die eine Alternative: Flucht!

Also habe ich die Sachen gepackt und bin in den Norden gereist. Hat sich gelohnt die Reise, denn Leif besuchen, Rohre anbohren, Metronomy live und Ruhe zum Lernen, war alles inklusive.

Morgen geht es dann zurück in den Moloch aus Kamelle und alkoholgeschwängerter Freude. Aber im Grunde werden dann nur wieder schnell die Sachen gepackt, denn ab Donnerstag gehe ich in die Hauptstadt.
Drei Monate werde ich meine Diplomarbeit voran treiben, ein Praktikum machen und Berlin auf Herz und Lunge prüfen. Freude und ein bisschen Angst gehen deshalb gerade Hand in Hand in meiner Seele spazieren.

Donnerstag, Februar 12, 2009

Tag zu verschenken!

Wer will ihn haben?


NACHTRAG: Der Tag ist so eben verschenkt worden. Alle weiteren Anfragen werden nicht mehr bearbeitet. Vielleicht beim nächsten Mal. Viel Glück!

Dienstag, Februar 10, 2009

Everybody be cool, this is a robbery!

Wenn man schon den ganzen Tag an einem Karnevalsvideo rumschneidet, und einem fast die Augen zu fallen, weil man zum 143 "Viva Colonia" hört, dann kann einen nur ein lustiges Video mit der nachgestellten Restaurant-Szene aus Pulp-Fiction helfen.
Großer Spaß:



Danke NC

Donnerstag, Februar 05, 2009

Fox trifft Delay trifft KIZ

Nicht jedermanns Sache.Aber geht ins Ohr. Sollte bei Raab gewinnen...



Morgen ist die erste Klausur weg. Dann gibt es hier auch mal wieder was zu lesen. Gibt ja viel zu berichten.

NACHTRAG: Oh Gott, was ist denn da in mich gefahren. Ich muss ganz tocotronicesk mein alte Meinung revidieren. Das Lied nervt jetzt schon ein bisschen. Einzig das Video ist ganz okay.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Wenn man lernt, würde man doch lieber tanzend am Bahnhof stehen

Super Clip, auch schon ein paar Wochen älter. Es lebe das virale Marketing:



Und hier das Making-of:

Dienstag, Januar 27, 2009

Sternstunden des Sportjournalismus

Sagt der RTL-Kommentator gerade beim Spiel:

"Das gute an Lars Kaufmann ist, dem ist alles egal!"