Das Gute vorweg: Ich lebe noch. Das Schlechte: Leider habe ich zur Zeit keine Muße, mich hier in angemessener Länge über mein Leben und das Leben der Anderen auszulassen. Schade, dabei gäbe es einen ganzen Sack voll spannender und manchmal auch nervtötend langweiliger Neuigkeiten.
Sonntag, August 15, 2010
Die Guten ins Töpchen, die Schlechten...
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Der Be
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8/15/2010
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Donnerstag, Februar 11, 2010
Killer, Killer, Killer
Dendes neue Single: sehr fein. Foto: absolute Weltklasse. Hab mich gerade so schrott gelacht wie schon lange, lange, lange, lange nicht mehr!
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Der Be
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2/11/2010
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Freitag, Januar 29, 2010
Die Gedanken sind frei
Und nicht nur die, denn heute hatte ich auch mal einen Arbeitstag frei. Frei wie Alexander, frei wie Tag, ja sogar frei wie wald (, Jürgen: Ein Autor den ich während meines Studium diverse Male verfluchte, ob allzu pädagogischer Herangehensweise).
Dieser freie Tag hat gut getan, denn ich konnte mal Liegengebliebens wegräumen (Wäsche, Zettel, Flaschen), Aufgestautes erledigen (Schlafen, Einkaufen, Schlafen) und Angespanntes baumeln lassen (Seele und nein, nicht was Du denkst!). Bleibt die Frage, warum ich sowas nicht mal öfters machen kann? Die Antwort hat vermutlich keiner. Ist auch egal.
Ansonsten produzieren wir gerade eine Jubiläums- und Geburtstagsjubelausgabe mit allem Pipapo und Brimborium - Worte, die ich immer schon mal benutzen wollte, einfach so. Und das Leben nebenher ist auf Hochglanz poliert. Ich mache mir jetzt ein Bier auf und freue mich über das lustigste Video seit langer, langer, langer Zeit:
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Der Be
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1/29/2010
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Dienstag, Januar 12, 2010
Was von da draußen
Ich habe gerade einen großen Haufen Freizeit verschenkt, weil ich meinen Schlüssel bei der Arbeit vergessen habe und so in den Genuß einer doppelten An- und Abreise zum Arbeitsplatz kam. Das Ergebnis: Eine Stunde wertvoller Faulenzerei verschenkt in der Kälte des Berliner Winters. Jetzt habe ich nasse Füße, kalte Finger und einen enormen Erkenntnisgewinn. Denn eines fiel mit bei meiner Odysee nach Friedrichshain in Bahn und Tram auf, ja fast wie Fischkleid von den Augen: Anscheinend ist der Winter ein Freifahrtschein für miese Kopfbedeckungen. Da sitzen einerseits Mädchen mit Katzenohren an ihren Mützen. Katzenohren? Was ist nur los mit dem holden Weibsvolk, dass sie sich selbst in diese erniedrigende Verkleidung drängen. Manche versuchen wahrscheinlich damit eine gewisse Niedlichkeit zurück zu gewinnen, was dadurch erschwert wird, dass solche Mädchen meist die Fresse voll Metal haben. Dazu schwarz gefärbte Haare, zum Wischmop toupiert und ne Kippe im Mund. Da helfen auch keine Katzenohren. Das ist gelebte Bivalenz. Mädchenchic und Männerattitüde.
Ganz anders der männliche Gegenpart. Der tritt nämlich vermehrt mit dem klassischen Bommel auf der Rübe auf, für den man in jeder xbeliebigen Grundschule verprügelt würde. Als Kind musste man Bommel tragen, weil es irgendwie auch so etwas wie süß war. Aber warum zur Hölle setzt sich jemand eine Bommelmütze auf, der doch sonst auch sein Leben möglichst selbstbestimmt durchlaufen will. Der Bommel ist für mich das Deppenerkennungszeichen Nummer Eins, also jetzt bei allem was über 15 ist. Alle unter diesem zarten Alter genießen ja erst einmal eine gewisse Narrenfreiheit in der Klamottenwahl. Die hatten wir alle und so manch einer ist dieser Experemtierphase glücklicherweise entwachsen (ich eingeschlossen).
Aber zurück zur Kopfbedeckung: Bommel sind scheiße. Katzenohren auch. Und dann ist da noch die große Gruppe der "Mütze mit langen Seitenfäden"-Träger, bei denen ich nie genau weiß, ob ihnen irgendein Modemagazin oder so ein verkacktes TV-Format gesagt hat, dass das superschick aussieht oder ob die alle irgendeinem Geschmack verfallen sind, der mir fremd ist wie Grünkernbraten.
So wird dieser Winter eine harte Zeit. Weniger wegen des Wetters, der Arbeit oder der wenigen Freizeit, sondern wegen Bommeln, Katzenohren, Seitenfäden und Fell. Warum hat der Modemob wohl einst die klassische Mütze erfunden? Diese wolligen Dinger, die man sich einfach über Haare und Ohren zieht, und die den eigentlichen Zweck einer Mütze - wärmen und keine Lebenseinstellung projizieren - ganz ohne schnöden Tand zu 100 Prozent erfüllen. Ich weiß es nicht und die Katzenbommelfellseitenfädenfreunde ganz offensichtlich auch nicht.
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Der Be
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1/12/2010
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Donnerstag, Januar 07, 2010
Poppiges
Pop ist tot! Zumindest steht diese Behauptung im allseits geschätzten SZ-Magazin zum Jahreswechsel. Und die Damen und Herren SZ-Magazin-Macher versuchen das Ganze dann auch noch anhand von 13 Thesen zu erklären. Manchmal einleuchtend, manchmal sterbenslangweilig. Und am Ende stehen ein paar Fragezeichen mehr und die Frage: Ist Pop jetzt wirklich tot? Seht selbst.
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Der Be
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1/07/2010
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Schwimmhäutetraining
Heute bin ich geschwommen. Und zwar mächtig. Aber nicht in Badehose und Wasser und schon gar nicht dagobertesk im Geld, nein, ich schwamm heute ganz profan in Arbeit. Das ist mal was Neues, denn bisher schwamm ich nur im Wasser (selten), in der Scheiße (noch seltener) und im Geld (einmal - aber nur ganz kurz und dann auch noch fälschlicherweise). Das mag daran liegen, dass dies mein erster Job ist und ich jetzt mal lerne was es heißt, Verantwortung für Projekte zu übernehmen, Abgabedaten einhalten zu müssen, und zur Rede gestellt zu werden. Also schwimm ich da so rum derzeit, in meinem Meer aus Interviewfetzen, Kurzinfos, Telefonnummern und Zetteln auf denen steht, was ich noch so machen soll in der nächsten Zeit. Ich schwimme und versuche nicht unter zu gehen. Nicht leicht, wenn man schon in natura kein begnadeter Schwimmer ist und zudem nach Feiertag- und Neujahrsseeligkeit noch gar nicht so richtig wieder da ist in der Welt der Arbeit.
Was lehrt mich diese Rumgeschwimme also? Ich muss mir eindeutig eine bessere Struktur in der Arbeitsalltag angewöhnen, sonst schwimm ich bald nur noch in all dem, was da auf mich zu kommt: Sonderhefte, Weltmeisterschaften, Bundesliga und, und, und...
Viel Zeit zum Atmen bleibt dann nicht mehr. Ich mag gar nicht daran denken, wie das so wird. Und wenn es nichts wird, werd ich Wirt...nicht!
Dann lieber Struktur - oder Schwimmhäute.
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Der Be
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1/07/2010
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Montag, Januar 04, 2010
Für Anhänger...
...von Kevin Smith, Prince, lustigen Geschichten und viel Freizeit ist das hier die perfekte Unterhaltung. Achtung, man sollte sich schon eine halbe Stunde Zeit nehmen:
Ich habe leider keine halbe Stunde Zeit mehr, denn heute ging die Arbeit wieder los. Ist aber auch gut so.
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Der Be
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1/04/2010
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Sonntag, Januar 03, 2010
Ein Jahr auf der Überholspur
Eigentlich ist es schon ein bisschen zu spät, um ein leicht wehmütig auf das vergangene Jahr 2009 zurück zu schauen. Denn eigentlich ist bei mir ja für diese Art der Retrospektive immer die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester blockiert. Da wird inne gehalten, nachgedacht und ein schwermütigt Revue passieren gelassen, was so passiert ist. Aber irgendwie war diese nachdenkliche Ich-bezogene Phase in diesem Jahr symptomatisch für die vorhergehenden 360 Tage: Oft dachte ich, dass mache ich, wenn ich mal etwas Zeit habe, nur um fest zu stellen, dass das immer seltener wird, das richtige "Zeit haben" für etwas.
Was soll ich sagen? 2009 war für mich das Jahr der einschneidenden Änderungen. Das Leben hat eine ganz gehörige Kurve genommen und knallt jetzt mit gefühlten 320 km/h über die linke Spur - Lichthupe und dicht auffahren inklusive. Denn wo ich im letzten Jahr noch auf dem Modus "Wo komm ich her? Wo geh ich hin?" durchs Leben torkelte, hat das Ganze jetzt doch schon deutlich mehr Struktur. Will sagen: Ich habe mein Studium abgeschlossen, nenne mich jetzt Diplom-Sportwisschenschaftler, habe mein Traum-Volontariat bekommen, wohne in Berlin in einer sehr schönen Wohnung mit meiner sehr schönen Freundin zusammen, und versuche mich, so gut es geht, zurecht zu finden in diesem, meinem Leben.
Manchmal fällt mir das schwer, weil das alles doch sehr, sehr schnell ging, um nicht zu sagen: "Hals über Kopf!" Da saß ich im September noch in der Bibliothek der Sporthochschule und dachte: "Dass wird nie was mit mir!", und nur anderthalb Monate später habe ich Job, neue Stadt, neuer Lebensabschnitt. Oder im Januar, als ich die folgendschwere Entscheidung traf einfach meine Diplomarbeit anzumelden, ohne zu wissen wie das eigentlich geht, dieses Diplom Arbeit schreiben. Oder im März, als ich begann noch ein Praktikum beim Verlag meines Herzens zu machen, obwohl ich eigentlich keine Lust mehr auf Praktikum hatte. Oder im Mai als ich dann zurück nach Köln kam und merkte, dass es mir dort doch immer sehr gut ging und merkte, dass es jetzt auch dort Freunde gibt. Oder im Juli, als ich im schlimmsten Unwetter des Jahres in Zelt lag, nebenan laute Technomusik und kurz dachte, dass ich nieeee wieder zum Melt! will. Jetzt will ich doch wieder. Manchmal kann man eben nur den Kopf schütteln, weil sich zeigt, dass man denken kann, was man will, es kommt sowieso irgendwie anders. Ein Lebensplan hilft Dir nicht. Nur gut, dass ich nie einen hatte.
Was bleibt also von 2009? Es war ein gutes, ereignisreiches, entscheidendes Jahr, in dem vieles manchmal (zu) schnell ging. Ich habe manche Menschen mehr zu schätzen gelernt, bin aber leider auch von manchen enttäuscht worden. Meiner Familie geht es gut (und das soll gefälligst auch so bleiben) und meine Freunde machen mich stolz, weil sie sind wie sie sind: Freunde.
Ich finde mich also so langsam zurecht im Leben, dass 2009 neu geordnet wurde und sich irgendwie 2010 immernoch ordnen muss. Aber da bin ich zuversichtlich. Und wenn ich dann doch mal etwas wehmütig zurückblicke, dann denke ich, dass es mir einfach gut geht. 2010 wird wieder viel passieren und ich hoffe mal, dass ich da nicht verloren gehe. Zumindest weiß ich, wo ich mich immer wieder finden kann. Denn Berlin, Job, Freundin, Freunde und Familie - ich hoffe das bleibt so wie es ist.
P.S: Sonderlob an Professor SO. aka "Der Marathonmann" für die Wiederaufnahme der Blogaktivitäten. Sollten sich andere Mal ein Beispiel dran nehmen.
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Der Be
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1/03/2010
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Dienstag, Dezember 15, 2009
Übers passieren oder "Was passiert, passiert"
Und hier passiert ja irgendwie immer weniger. Das liegt natürlich daran, dass im echten, greifbaren Leben jeden Tag eine Menge passiert. Das Gute vorweg: Die Wohnung ist eingeräumt! Alles ist sehr schön, gemütlich, es zieht nicht mehr kalt rein, der Schreibtisch steht, die Sachen sind da und es zeigt sich, dass unsere Wohnung ein richtiger Traum ist. Man kann kaum meckern, obwohl man das doch so gerne macht. Macht aber auch nichts, denn am liebsten hat man es doch, wenn es nichts zu meckern gibt. Mein Volo läuft mittlerweile auch flüssig wie Babystuhl. So langsam finde ich mich in Job, Umgebung, Arbeitsalltag und Gepflogenheiten ein, habe mich mittlerweile auch relativ unspektakulär an den Tagsrythmus der Arbeitswelt angepasst. Auch wenn meine Eltern nur müde lächeln über der Zeitpunkt meines täglichen Arbeitsbeginns. Aber so sind sie nun mal die Eltern. Mein neuestes Baby auf der Arbeit ist der Adventskalender, den ich jedem hier Anwesenden napfkuchenwarm ans Herz legen möchte. Große Schauspieler stellen große Szenen der Fußballgeschichte nach. Glaubst Du nicht? Dann klick mal hier
Und dann steht ja bald schon Weihnachten vor der Tür, dass Fest der großen Gedanken, aber in diesem Jahr spare ich mir hoffentlich allzu große Gedankengänge und genieße einfach die Zeit mit Familie und Freunden. Denn die, und das merkt man erst so richtig, wenn man mitten in besagtem Arbeitsrythmus steckt, kommen oftmals viel zu kurz und sind doch das Allerwichtigste. Es gibt ja sowieso einiges auszutauschen: Der eine geht nach Hamburg, der andere bastelt am Lebenslauf und der dritte erobert die Welt (wie immer). Was soll ich sagen, ich freu mich auf zuhause, obwohl ich mich in Berlin auch wohl fühle. Kurzum: Trotz klirrend kalten Wintertemperaturen scheint mir mal wieder ein beträchtlich großer Sonnenballon aus dem Allerwertesten. Meine Wohnung, mein Job, mein Freundin, mein Leben: Alles in Buttercremetorte! Mein Blog, mein Blog und nicht Miesepeter, sein Blog...
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Der Be
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12/15/2009
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Samstag, Dezember 05, 2009
Medienhure? Ja!
Wer zwei ziemlich beeindruckende Schlupflider bei der Arbeit in seiner neuen Umgebung sehen wollte, der hätte heute mal das ZDF heute-journal gucken solllen, anstatt sich sinnlos das Wochenende zu vertreiben. Aber weil ich so ein netter Typ (mit Schlupflidern) bin, gebe ich allen Wochenendvertreibern die Möglichekeit sich den Schund hier nochmal anzusehen.
P.S: Kein Plan wie lange das überhaupt online ist. Also schnell...
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Der Be
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12/05/2009
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Montag, November 23, 2009
The day after
Heute ist Tag Eins nach meiner strahlenden Karriere als Student der Sportwissenschaften. Dass es vom Moment der Diplomarbeitsabgabe an, in Bindfäden auf die Domstadt niederprasselt, nehme ich einfach mal nicht persönlich. Heute scheint mir eh die Sonne aus dem fleischigen Sitzapparat in meiner Körpermitte. Vorhin war ich beim Friseur und morgen treffe ich den besten Stürmer des FC Schalke. Vielleicht tauschen wir uns über Haare aus. Mal sehen!
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Der Be
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11/23/2009
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Samstag, November 21, 2009
Um es mit Olli Kahn zu sagen
Da ist das Ding! Da ist das Ding!
Neun Monate gedankliche Auseinandersetzung.
Neun Monate Arbeit.
Neun Monate Schweiß und Kraft.
Das Ergebnis: 154 Seiten pures Dynamit
Montag Abgabe. Danach: Hallo Welt!
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Der Be
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11/21/2009
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Mittwoch, November 18, 2009
Mean Machine
In nicht ganz sechs Tagen muss ich meine Diplomarbeit abgeben. Und obwohl bereits ich 99% geschrieben habe und auch schon die Hälfte lektoriert ist, schwanke ich jeden Tag minütlich zwischen Euphorie und Nervenzusammenbruch. Gerade habe ich festgestellt, dass ich innerhalb von zwei Stunden eine riesige Tüte Weingummis gefuttert habe und mich jetzt nicht mal mehr an den Geschmack erinnere. Ich funktioniere nur noch wie eine Maschine. Eine böse, ölige, schlecht-frisierte Maschine, die jeden Tag macht, was von ihr verlangt wird. Schreiben auf der Arbeit, Schreiben für die Uni, Schreiben für das Blog.
In nicht ganz sechs Tagen muss ich meine Diplomarbeit abgegeben. Und obwohl bereits ich 99% geschrieben habe und auch schon die Hälfte lektoriert ist, schwanke ich jeden Tag minütlich zwischen Euphorie und Nervenzusammenbruch. Gerade freue ich mich, dass es bald vorbei ist, dann gibt es eine Note und dann ist das dicke Buch Studium zu. Ist es ja eh schon, weil ich arbeite und das macht Spaß. Ich bin bald wie ein Vogel. Ein freier, gestutzter, neugieriger Vogel, der raus geht und erkundet. Die Nachbarschaft erkundet, die Stadt erkundet, die Vorzüge des Zusammenwohnens erkundet.
In nicht ganz sechs Tagen muss ich meine Diplomarbeit abgegeben. Und obwohl bereits ich 99% geschrieben habe und auch schon die Hälfte lektoriert ist, schwanke ich jeden Tag minütlich zwischen Euphorie und Nervenzusammenbruch. Und jetzt habe ich Bock auf Schlafen - und Weingummis!
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Der Be
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11/18/2009
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Samstag, November 14, 2009
In was für einer Welt leben wir?
Habe ich das richtig verstanden? Es ist Wochenende, man kann ausspannen, Dinge tun auf die man Lust hat und mal etwas machen, was unter der Woche der Arbeits-, Schul- oder Studienzeit zum Opfer fällt. Man kann feiern, ins Kino oder spazieren gehen, sich mit Freunden treffen, allein Musik hören oder ein Buch lesen. Man kann so vieles machen, aber warum zur Hölle gucken sich über DREI MILLIONEN Menschen zwischen 14-49 im Fernsehen an, wie in einer großen Industriehalle tausende von kleinen Plastiksteinchen umfallen?
Muss ich das verstehen?
Hoffentlich nicht.
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Der Be
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11/14/2009
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Mittwoch, November 11, 2009
Was ich heute gelernt habe
Heute war so ein Tag, an dem ich wohl mehr über Journalismus gelernt habe, als in den zurückliegenden 28 Jahren zuvor. Aber eigentlich hat der Lernprozeß schon gestern Abend angefangen:
Ich habe gelernt, dass es immer noch etwas gibt, was noch nie jemand erlebt hat. Und ich habe gelernt, dass man manchmal innerhalb von Minuten Entscheidungen treffen muss, die verdammt richtig, aber eben auch verdammt falsch sein können. Und ich habe gelernt,dass ich mit meinen Rüstzeug noch weit davon entfernt bin, adäquat auf unvorhergesehene Geschehnisse reagieren zu können. Außerdem habe ich gelernt, dass es verdammt viele Menschen gibt, die diesen Beruf ausüben und keinerlei Skrupel besitzen. Ich habe gelernt, dass man auch mal auf die Bremse treten muss, um voran zu kommen. Und dann habe ich noch gelernt, dass einen die Arbeit von anderen anwidern kann. Ich habe gelernt, dass man aufpassen muss, sonst steckt man mitten drin in Etwas, in dem man nicht stecken möchte. Ich habe gelernt, dass manche Menschen sogar an so einem Tag lachen können - anderen bleibt das Lachen eher im Halse stecken. Und ich bin froh, dass ich mir nicht in Köln mit ansehen muss, wie Tausende das Geschehene wegschunkeln.
Abgesehen davon habe ich noch viel mehr gelernt: Zum Beispiel, dass es viel bedeuten kann, wenn man seine Stimme erhebt, aber auch genauso viel, wenn man nichts sagt. Ich habe gelernt, dass man die Ellbogen ausfahren muss, um wahrgenommen zu werden. Und ich habe gelernt, dass manchmal hinter dem eigenen Rücken über einen geredet wird. Ich habe gelernt, dass Einstecken manchmal besser ist als Austeilen. Vielleicht habe ich sogar wieder einmal Demut gelernt. Ich habe mal wieder gelernt, dass es ein Privileg ist, mein Leben zu leben wie ich es tue. Und ich habe gelernt, dass Schreiben eben nicht schreiben ist und ein Text noch lange nicht ein Text.
Vielleicht habe ich gelernt, was das Leben eigentlich ist. Vielleicht aber auch nur, dass es noch ein weiter Weg ist, um einmal gut zu sein in einer Sache. Ich weiß nicht was morgen wird, ob ich genauso viel lerne oder doch wieder nur nachdenklich nach Hause gehe. Aber eins weiß ich: den Tag heute, den werde ich in Erinnerung behalten, als den Tag, an dem ich verdammt viel über mich gelernt habe.
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Der Be
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11/11/2009
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Samstag, November 07, 2009
Schick, schick
Schick, schick die neue Bude.
Schick, schick das alles, gefälllt mir.
Schick gelegen.
Schick viel Platz.
Geschickt verhandelt.
Schicke dicke Doppelfenster drinne.
Schicker Balkon.
Angeschickert werde ich da wohl ein paar Mal drin sein.
Schick irgendwann mal Fotos in den Orbit, wenn dann Netz da ist.
Schick die Diplomarbeit doch nicht, fahr selber hin, weil das besser ist (und sicherer)
Schick schlafen gehen jetzt, weil morgen
schick umziehen.
Schick schleppen.
Schick mir mal wer ein paar Helfer.
Schick, schick das alles, gefällt mir!
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Der Be
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11/07/2009
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Dienstag, Oktober 27, 2009
(Berg minus erg) plus (Merlin minus M)
Ich jetzt Berlin und ich jetzt den Arsch voll Aufgaben. Neuer Job, neue Stadt, neue Wohnung...leider noch nicht. Da wird gesucht und nicht gefunden und dann gefunden und nicht gewollt, von anderen. Zum Verzweifeln ist das. Ach abends dann aber nicht Halligalli und/oder Füße hoch, sondern schön das weiße Blatt mit Worten füllen, am besten mit schlauen, großspurigen Worten. Soll ja Eindruck schinden das Ganze. Soll ja zeigen, dass man nicht zu unrecht bald Diplom-Sportwissenschaftler ist. Diplom, das klingt nach mehr Netto vom Brutto, nach Faxgerät, nach Lachs mit Dijonsenf, nach all dem, was da hoffentlich noch kommt. Gerade ist nur Scheißfrisur, Müsli, Handschweiß und der ganze Mist, den man kennt, aber so schnell nicht los wird. Und das Gefühl das man einfach nur funktioniert zur Zeit, tickt wie ein Uhrwerk, dass ein bisschen nachgeht, aber immerhin geht es. Der Countdown der läuft, heute zeigt die Uhr von 27 und das heißt es sind noch 28 Tage bis das dicke Buch mit den schlauen Wörtern in Köln durch eine Briefschlitz fällt und dann der Vorhang. Der Studentenvorhang. Dann wird richtiges Leben geatmet. Dann darf auch mal über die Abgaben geschimpft werden, über Steuerreform, Gesundheitsreform, Reformhäuser an sich. Über die wird jetzt schon geschimpft, wenn auch innerlich. Alles egal, denn für das schöne Gefühl, dass am Ende auf einen wartet, lohnt sich jede Mühe. Das Gefühl das sich Arbeit, Zähne zusammenbeißen, Sachen durchziehen und machen, machen, machen eben doch manchmal lohnt. Obwohl manchmal auch Mitleid gefragt ist.Platz dafür jetzt hier:
So, das muss reichen, auch updatemäßig hier an dieser Stelle. Was bleibt mir noch zu sagen? Hm,
Mama und Papa ich habe euch lieb. Und ein paar andere auch, aber nicht so doll wie die beiden am Anfang dieser Zeile bzw. einen Satz zuvor.(Was weiß ich, wie das Ding hier aussieht, wenn ich auf den orangenen Knopf da unten drücke) Bald bin ich zurück dann im Leben und dann auch in Berlin. Bis dahin Arbeit, Zähne zusammenbeißen, Sachen durchziehen und machen, machen, machen. Das wird schon!
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Der Be
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10/27/2009
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Dienstag, Oktober 13, 2009
Up saw geh
Was tut mehr weh, die Absage an sich oder diese schleimig freundlichen Bemerkungen, die einem das Gefühl vermitteln sollen, man wäre ganz knapp gescheitert, aber trotzdem superduperspitzenmäßig talentiert?
Ein einfaches "Sorry, andere waren besser! Bis dann" hätte doch vollkommen gereicht.
Schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade,
schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, scheißdreckverdammter, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, kacke, schade, , schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade, schade.
Kopf hoch. Weiter geht´s!
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Der Be
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10/13/2009
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Montag, Oktober 12, 2009
Ganz nebenbei...
Ich fordere die sofortige Wiederaufnahme ALLER Blogaktivitäten innerhalb der kleinen Blogfamilie.
Sollte dieser einfachen Forderung wider Erwarten nicht nachgekommen werden, behalte ich mir knüppelharte Sanktionen vor.
Wollen wir das? Na? Na?
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Der Be
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10/12/2009
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Sonntag, Oktober 11, 2009
Drei Packen weniger zwei Packen sind?
Puh, jetzt geht aber alles ganz schnell. Vor zwei Wochen saß ich noch trübnasig über meiner Diplomarbeit und habe parallel über meine Zukunft gegrübelt. Der Modus war klar:
- Wo komm ich her?
- Wo will ich hin?
- Was kann ich werden?
- Werde ich was?
Dann uberschlugen sich die Ereignisse: Vorstellungsgespräch hier, Telefongespräch da und schwupps heißt es nicht mehr trübnasig rumsitzen sondern hochtourig an der Zukunft schrauben.
Vor mir liegt meine letzte Woche in Köln, denn ab nächsten Montag bin ich dann Volontär in Berlin. Komische Sache und so richtig verarbeitet habe ich das immer noch nicht. Und irgendwie hemmt mich diese Entwicklung auf so eine ganz seltsame Art. Es ist als trage ich eine bleischwere Last, dabei sollte ich federleicht durch die Gegend dengeln, mich des Lebens freuen, auf die zukünftigen Aufgaben vorbereiten.
Ach ja, und da ist ja noch die Diplomarbeit. Aber darüber mache ich mir (noch) die geringsten Sorgen. Ich habe immerhin schon knapp dreißig Seiten getintet, lese und denke, denke und lese, schreib und streiche. Und am Ende des Tages? Irgendwie das unbefriedigende Gefühl, das jeder Student kennt. Was habe ich jetzt gemacht den ganzen Tag?
Egal, das Studentenleben ist also Hals über Kopf vorbei. Nächste Woche gehe ich auf Schicht und dann bin ich drin im Strudel aus Brutto, Netto, Mittagspause und Feierabend. Gut so, aber davor steht ja noch die Sache mit dem Einpacken und die Suche nach der Antwort auf zwei zentrale Fragen:
1. Kennt jemand eine Autovermietung bei der ich einen großen Sprinter unter 300 Euro mieten kann?
2. Wie finde ich auf die schnelle ein Zimmer in Berlin?
Auf geht´s!
Das dachte
Der Be
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10/11/2009
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