Dienstag, September 30, 2008
Von Lautstärke und Rechtschreibung
Das Wochenende war, wie nicht anders zu erwarten, ein Wohlgenuss. Neben allerlei Konzerten, die durchgängig unterhaltsam waren (mal ausgenommen den extrem nervigen Teenagers), habe ich auch mal wieder die Ruhe der Hansestadt genossen. Wenn man hier aus der Huphauptstadt Deutschlands kommt, in der alle so unfassbar beschäftigt und gestresst sind, dass sie nur der beherzte Griff zur Hupe befriedigt, dann gewöhnt man sich daran dieses konstante, nervtötende Geräusch gar nicht mehr so richtig wahr zu nehmen. Als ich dann in Hamburg durch die Straßen gezogen bin, ist mir allerdings aufgefallen, dass es selbst an einer viel befahrenen Straße noch verhältnismäßig ruhig ist. Geh mal in Köln in jede beliebige Straße und spitz die Ohren. Ich wette, dass es nach spätestens zwei Minuten markerschütternd in deinem Hirn scheppert, weil irgendein, allerhöchstens mittelmäßig intelligenter Bürger von Karnevals- und Jutdrupphausen beherzt die Hupautomatik seines Vehikels testet. Grund: egal!
In Hamburg habe ich am ganzen Wochenende drei Autohupen gehört. Die zähle ich Dir hier schneller als ich die Worte: "Bratwurst mit Senf", aussprechen kann. Also steht es jetzt mittlerweile 1948 : 3 im interne Pro/Contra-Vergleich von Hansestadt zu Karnevalshochburg.
Außerdem nächtige ich stets in einer netten, schönen WG voller netter, schöner Menschen. Unter dieser WG wohnt ein Mann, dessen Tagesablauf sich mir noch nicht ganz erschlossen hat. Zumindest wach ich immer davon auf, dass der Mann unglaublich laut Zahlen und Preise brüllt. Jetzt liegt es nahe zu denken, der Mann würde auf dem Fischmarkt arbeiten und einfach nur üben. Tut er aber nicht, er arbeitet gar nicht. Stattdessen brüllt er den ganzen Tag herum oder optional seine vergreiste Mutter an, die ab und zu Mal vorbei schaut. Insiderinformationen sagen, dass er das wirklich die ganze Woche macht. Auf jeden Fall brüllt er immer und den ganzen Tag herum, so dass man sich irgendwann schon an das Brüllgeräusch gewöhnt hat. Das nervt ganz schön und man mag meinen, dass man sich auch mal über so krankhaftes Verhalten beschweren könnte. Am besten natürlich bei ihm. Weiterführenden Insiderinformationen zufolge bringt das aber nichts, weil der Brüllmann ein schwerwiegendes psychisches Problem hat. Stattdessen schlägt er jetzt zurück und geht mit einem fast fehlerfreien Aufruf gegen flegelhafte Lautstärke im Hausflur vor:
(ich entschuldige mich für die mangelhafte Bildqualiltät. Handykameras sind nicht meine Freunde, ich werde sie nie verstehen. Das ich es besser, ja fast schon virtuos kann, sieht man ja hier)
P.S: Nochmals auch von hier alles Gute, Digger und kleiner Diggerwurm.
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Der Be
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9/30/2008
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Mittwoch, September 24, 2008
Kaufbefehl oder Wieder ein Schritt
Was macht der Leser dieses Blog morgen früh als aller erstes? (also nach dem Aufstehen und der morgendlichen Katzenwäschen)
Ganz einfach: Aus dem Haus gehen --> den nächsten Kiosk (respektive Supermarkt) suchen --> in den Kiosk (respektive Supermarkt) gehen --> zum Zeitschriftenregal gehen --> zielstrebig nach der 11 Freunde # 83 greifen, von deren türkisem Cover ein alterender Rudi Völler schaut --> zur Kasse gehen --> einmalig die (Un)Summe von 3,90 € investieren --> rausgehen --> Seite 54 aufschlagen --> grinsen --> und ein bisschen stolz auf mich sein!
Morgen geht es endlich mal wieder nach Hamburg. Straffes Programm ist angesagt:
Donnerstag: Boys Noize
Freitag: Intro Intim
Samstag: Mit meiner Mama zum HSV
Sonntag: Ruhen und nach Hause fahren.
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Der Be
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9/24/2008
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Dienstag, September 23, 2008
"Man müsste ein Eisbär sein, im kalten Polar. Dann müsste man nicht mehr schreien, alles wär so klar."
Jetzt ist auf einmal der komische, bärtige Pfleger vom ehemals-süß-und-heute-Monster-Eisbär Knut tot. Wie kann das denn?
Meine Theorie:
Der Herr Bartiger Knutpfleger hat irgendwann die Knutmama entführt mit dem Plan, durch die Knutaufzucht berühmt und anerkannt zu werden. Ist ihm ja gelungen, nicht zuletzte weil der Knut den Berliner Zoo ja fast mal zum Bersten gebracht hat. Also hat der bärtige Knutpfleger die Knutmama irgendwann in einen alten Lappen gewickelt und mitgenommen nach Hause. Da hat er sie dann erstmal in der Küche aufbewahrt. Ist ja schön kühl da, wenn die Kühlschrank Tür immer auf ist. Dummerweise sind in den letzten Monaten die Energiepreise dermaßen in die Höhe geschnellt und zudem die Geldgenerierungsmaschine Knut nicht mehr so richtig die Win-Win Situation gewesen, dass der bärtige Knutpflegermann öfters Mal die Kühlschranktür zugemacht hat, wenn die Knutmama in der Küche ein Nickerchen eingelegt hat. Das so Eisbären aber auch zeitweise ungmütliche Gesellen sein können, das beweisen sie ja oft genug in der Natur. Also kam der bärtige Knutpfleger eines Tages nach Hause und da hat die Knutmama schon leicht erbost gewartet, weil der bärtige Knutpfleger schon wieder morgens die Kühlschranktür zu gemacht hat. Ein Wort gab das andere, ein Brüller hier, eine schnelle Tatze da und zack lag der bärtige Knutpfleger auf dem Boden und hat geblutet. Da hat die Knutmama aber Panik bekommen, sich mit Paste eingeschmiert, eine alte Rockerlederjacke vom bärtigen Knutpfleger geschnappt und ist getürmt. Natürlich nicht ohne vorherigen Warnanruf bei der Polizei. Die haben den leblosen, immernoch bärtigen Knutpfleger dann gefunden. Die bepastete, Lederjacke tragenden Knutmama hat sich an den Lappen erinnert, den sie bei ihrer Zooflucht getragen hat und ist nach Lappland abgedüst und macht da jetzt eine auf Motorradrockerbandenmitglied. Sie entspricht ja allen Aufnahmekriterien: Groß, behaart, unverständlich, lederbejackt und ein bisschen Dreck am Stecken. Für mich ist die Sache klar wie Klosbrühe. Jemand eine Gegentheorie?
Eisbären müssen übrigens, laut Grauzone, nie weinen, sind also emotionslos. Die Beweislast wird immer erdrückender!
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Der Be
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9/23/2008
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Donnerstag, September 18, 2008
Warum es manchmal nervt in einer großen WG zu wohnen
Eigentlich hat es für meine momentanen Lebensentwurf vor allem Vorteile, dass ich mit vielen guten Menschen zusammen lebe. Aber wie bei jeder Gemeinschaft, die die Mitgliederzahl von zwei überschreitet, gibt es auch hier gerade ein paar Dinge die extrem nerven. Es ist immer das gleiche Phänomen, dass nichts passiert so lange man sich nicht selber kümmert. Es gab mal eine Phase hier, da wollten alle einen Umbruch. Ein paar Leute haben unsere Küche renoviert und es sah alles super aus. Und jetzt? Unser ganzer Flur steht voll mit Schrott und Müll, vor unserer Wohnungstür türmen sich Elektroschrott und zerstörte Möbel, ich habe heute Pfand im Wert von 12 Euro (!!!!) weg gebracht und bin dreimal zum Altglas Container gerannt. Und das allerschlimmste: Heute sollte ein Techniker kommen und unseren Highspeed-Glasfaser-SuperDuber-Netzanschluss legen. Der Termin war seit Wochen klar und selbst gestern Abend hieß es noch, dass alles gut sei und morgen den ganzen Tag jemand da ist. Es war auch jemand da, und zwar der Techniker, der den Anschluß verlegen wollte, aber leider kein Bewohner dieser temporär Rumpelkammer-Wohnung. Das heißt mindestens 14 weitere Tage ohne Telefon und Netz. Ich bin echt pissed und werde jetzt mal mehr auf eigene Faust machen. Warum gibt es dieses komische Phänomen, dass eine große Gruppe ein verdammt träger Haufen ist? Kein Wunder das alles zu Grunde geht, wenn wir alle lahme Schafe werden!
Das nervt gewaltig.Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!
Egal, Prüfung ist gelaufen, zwar eher mittelmäßig, aber zumindest gelaufen. Jetzt noch 14 Tage Praktikum, dann ein paar Tage den weißen Popo in die Sonne strecken und dann geht es endspurtmäßig ins Studium zurück. Sind das rosige Aussichten?
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9/18/2008
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Montag, September 15, 2008
Henkerspost
Noch eine Stunde bis zu meiner nächsten Diplomprüfung.
Im Kopf ist gerade sowas von tilt angesagt. Und das obwohl ich weiß, dass ich viel weiß. Ist aber immer ein komisches Gefühl.
Ach ja, ab heute 16.00 Uhr darf dann auch gerne Vater und Mutter geworden werden, Digger.
Ik freu mir...
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9/15/2008
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Sonntag, September 14, 2008
Böse Vorahnung
Wenn man morgen eine Klausur schreibt und sich dann heute, in der Hoffnung auf etwas Gutes zu stoßen, beim Chinesen um die Ecke einen Glückskeks kauft, auf dem dann wiederum steht:
"Change is happening in your life, so go with the flow!"
Ist das dann gut oder eher beunruhigend?
P.S: Warum bin ich momentan eigentlich so abergläubisch?
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9/14/2008
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Samstag, September 13, 2008
Der endgültige Beweis
Einen hübschen Jungen kann nichts entstellen.
Wirklich nichts, außer 10 Kilo Übergewicht und ein Schorres!
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9/13/2008
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Donnerstag, September 11, 2008
Lernen oder "Aus leer mach voll"
nicht die alte Hab mir mal ein paar Tage frei genommenbeim Praktikum, denn so ganz nebenbei muss ich ja auch noch mein Studium mit durch das Leben nehmen und bestmöglich beenden. Am Montag steht also Klausur an. FP3, schimpft sich das Ganze im SpoHoschen Volksmund. "Moderne Kommunikationstechnologien" heißt das Thema. Klingt einigermaßen erträglich und ist leider über weite Strecken öde. Neben all der Ödnis ist es aber vor allem auch noch extrem viel. Heute ist Donnerstag, umgerechnet habe ich also noch drei Tage Zeit. Drei Tage? Verdammt, warum sitze ich dann hier und schreibe diese Worte? Ich sollte mich nervös am Kopf kratzen (erledigt!), sturzbachartige Schweißausbrüche an Händen, Achseln und Stirn kriegen (auch erledigt!) und vor lauter Panik aufhören und weiter lesen. Wenn, ja wenn das kongeniale Lernduo Be und StefSilent-Bob-Gedächtnis-Regel:"Wer alleine übt, fällt dem Anderen in den Rücken !" wiederbelebt hätte. Was aus Silent Bob geworden ist, weiß man ja. Und genau deswegen beschleicht mich das Gefühl, dass ich heute Abend vielleicht doch noch den ein oder anderen Artikel lesen sollte.
P.S: Falls jemand weiß, wo man Anfang Oktober preiswert und gut urlauben kann, der kann mir das gerne sagen. Körper, Geist und Seele brauchen mal einen ganz gehörigen Tapetenwechsel!
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9/11/2008
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Mittwoch, September 10, 2008
Web 2.0 vs. Richtiges Leben
Ich bin ja ein großer Anhänger vom so genannten "Mitmachnetz", vertreten in fast jeder gängigen Social Networking Plattform und auch sonst ganz munter im Netz unterwegs. Ich bin auch oft derjenige, der Dinge über Instant Messenger bespricht, anstatt einfach zum Hörer zu greifen und ein echtes Gespräch abseits von Emoticons und Rechtschreibfehlern zu führen.
An einem Abend wie gestern merkt man dann aber doch, dass ein echtes Gespräch von Angesicht zu Angesicht durch nichts zu ersetzen ist. Danke dafür!
Schade, dass ich das erst jetzt bemerke. Jetzt, wo die Welt bald untergeht!
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9/10/2008
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Samstag, September 06, 2008
Ernst gemeinte Empfehlung
Man sollte sich mal Lykke Li live ansehen!
Die Platte ist schon gut, aber live - unglaublich!
Das ist die neue Diva! Da wird es sogar für Róisín Murphy fast schon eng.
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9/06/2008
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Freitag, September 05, 2008
Wenn es mal wieder nicht so läuft,
wie man sich das eigentlich so vorstellt, dann hilft nur Ablenkung. Das passt gerade ganz gut, denn auf der Arbeit, da läuft es gerade nicht so. Ich telefonier jetzt seit fast drei Stunden hinter so einem Interviewpartner hinter her. Es ist fast soweit, dass man schlechte Laune kriegen könnte. Ist aber eigentlich auch Unsinn, denn gestern war ich auf einem ganz hervorrangenden Konzert von Friska Viljor. Und vorher haben wir mit denen Musik im Transit gehört, weil unser mitgebrachter Ghettoblaster-Verschnitt nur ungepflegten Blechdosen-Sound in der Lautstärke eines frechen Windes fabriziert hat. Im Grunde eine Supersache, bis auf das die Jungs alle Platten scheiße fanden (ausgenommen Lykke Li und den Black Kids). Kleine Randgeschichte noch. Die hatten eine Playstation samt "Guitar Hero" in ihrem Auto. Dekandent! Will ich aber auch haben
Um zurück zum Thema Ablenkung zu kommen, hier das was mich immer ablenkt, wenn ich denke, der Scheiß geht nicht mehr weiter.
Kalle und die Titanic:
Rapante geht auch immer gut:
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Der Be
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9/05/2008
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Donnerstag, September 04, 2008
Operation "Mighty Mouse" - Bestandsaufnahme
Okay, die Viecher sind verdammt hartnäckig. Das ist nicht gut, vor allem, wenn man trotz seiner Mäusemordgelüste tief ins sich eine krude Mischung aus Angst vor - und Mitleid mit den kleinen Fellkäulen hat. Nachdem wir also in der ganzen Wohnung especially in meinen heiligen Hallen Fallen aufgestellt haben, haben wir ja schon gehofft, dass hier zumindest im Stundetakt das große Sterben beginnt. Aber Pustekuchen! Schade Marmelade!
Die Dinger sind verdammt schlau. Als ich dann noch zutiefst niedergeschlagen die Fallen teilweise neu bestückte, erreichten mich folgende Nachricht einer gut aussehenden niederländischen Mäuseexitusexpertin, die eher wachrüttelnden als aufmunternden Effekt hatten:
"das kleine maeuse einmaleins: fakt ist dass ihr ihr mehr als einige hundert maeuse in der wohnung habt: wenn man die ersten hinterlassenschaften sieht sind's ca. 50, wenn ihr die erste maus seht, ca. 100, und wenn sie frech werden und neben euch am fruehstueckstisch sitzen sind es, na sagen wir mal weit ueber hundert.
maeusefallen bringen da garnichts mehr. der zug ist abgefahren!
die maeuse lachen euch aus.
intelligenz: maeuse haben eine schnelle auffassungsgabe und lernen dementsprechend schnell. wenn ihr glueck habt gehen euch 6 maeuse auf den leim, und machen euch die freude ein kleines erfolgserlebnis zu erzielen. werden dann aber froehlich und gut gesaettigt in eurer kueche weiterlebe.
das einizige mittel gegen diese plage ist gift!!!!! viel und schmerzlich. und am besten eines was die maeuse von innen austrocknet, weil sonst ueberall kadaver liegen.
ich spreche aus erfahrung, und nicht nur meine eigene.
uebrgigens: maeuse koennen durch winzige loecher kriechen und auf und in jeden schrank gelangen.
wuensch euch viel erfolg beim langen ( und dann rede ich nicht von wochen ) kampf gegen die quälgeister.
wie ich hoere bist du auf jeden fall beschaeftigt. bis bald- mit dem besuch warte ich dann auch noch :-)"
Sie hat wahrscheinlich sehr Recht und deswegen steigen wir auf die Giftstrategie um (ich glaube auch, weil mir die Formulierung "viel und schmerzlich" so gut gefällt). Zudem schalten wir den Vermieter ein.
Achja, und wenn man denkt es geht nix mehr, kommt irgendwo doch noch eine dumme Maus her, die einem das Gefühl gibt man hätte nicht total versagt.
Die beschissene Zwischenbilanz der ersten Mäusemord Phase:
2 X tote Maus in der Schnappfalle
2 X tote Maus neben Gift
3X Babymaus lebend gefangen und in der Bahn ausgesetzt
P.S: Wenn mir jetzt noch jemand erklärt wie ich meine normale Schriftfarbe wieder hinbekomme, der darf hier eine Stunde umsonst Mäuse gucken!
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Der Be
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9/04/2008
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Dienstag, August 26, 2008
Projekt "Mighty Mouse"
Ich wohne ja an sich ganz schön. Großes Zimmer, gute Mitbewohner, Dachterasse, zentral. Nur hat die ganze Sache einen Haken, die ich in diesem Zusammenhang oft verschwiegen habe. Wir haben in diesem Sommer (sofern man das, was da gerade wettermäßig abgeht so nennen möchte) eine verdammte Mäuseplage. Wenn man es nachts in der Küche rascheln hörte, dann war das oft nicht, wie angenommen, ein Mitbewohner beim Mitternachtssnack, sondern eine relativ große, rotzfrecheMäusecrew, die Brotkasten, Mülleimer und so ziemlich jede Ecke der Küche nach Essen durchsucht hat. Vollkommen schamlos! Das ganze hat sich dann, dank unserer gütigen Unterstützung und Rücksichtnahme auf die "ach so süßen Fellknäule" aber auch dahingehend entwickelt, dass sich die kleinen Mäuschen nicht mal mehr davon abschrecken ließen, dass jemand, also ein Mensch, gerade frühstückend, abendessened oder Zeitung lesend am Tisch sitzt. Mittlerweile fühlen sich die kleinen Nager so wohl hier, dass sie auch in anderen Räumen Ausschau nach ess- oder annagbarem halten. Das Ganze ist mit einem Wort treffend zusammen zu fassen: Ekelerregend!
Deswegen wurde heute, nach langem moralischem Gehader über Tiere töten und leben lassen, die Geheimoperation "Mighty Mouse" ins Leben gerufen. Der einfach Plan:
Schritt 1: Mit Hilfe von zehn Mäusefallen, gespickt mit leckerem Nutella Brot, wird dem Feind im Fellmantel erstmal Angst eingejagt. Erste Opfer sollen die jungen Nachfolger abschrecken. Die Nachricht, dass der weniger behaarte, große Versorger namens Mensch die Spielregeln geändert hat, soll die Runde machen im Mäuselager. Bis in den letzten Mäusetunnelwinkel soll die Kunde vom systematischen Massenmord getragen werden. Einkalkulierte Erfolgsquote: 50%!
Schritt 2: Zweite Angriffswelle mit veränderten Fallenstandorten und modifizierten Ködern. Ziel: Den Gegner mürbe machen. Kleine, immer wiederkehrende Nadelstiche sollen die feindlichen Lager demoralisieren. Guerilla-Taktik!
Schritt 3: Das große Stühlerücken. Verwirren der demoralisierten Feindes durch Umräumaktionen. Besonderer Clou: Die Ein- und Ausgangsbereiche des feindlichen Lagers, die vorab sorgfältig und mit "höschter Disziplin" in den Lageplan eingezeichnet wurden, werden mit Montageschaum verstopft.
Der Feind wird gnadenlos in die Enge getrieben. Wir spielen tagein, tagaus die melodramatische Titelmelodie von "Spiel mir das Lied vom Tod" und versuchen mit unserer ungebrochenen Fröhlichkeit dem Feind den letzten Funken Schmarotzer- und Nagerwillen aus dem dahindarbenden, ausgemergelten Fell zu treiben.
Schritt 4: Bilanz ziehen. Wo stehen wir? Wo stehen die anderen? Welche weiteren Schritte sind möglich? Wie steht es mit dem bewilligten Budget für neue Waffen und biologische Kampfstoffe?
Im Notfall neue Angriffswelle. Oder doch der Retter in der Not: Der Mäusemann!
Die Operation "Mighty Mouse" läuft seit neunzehnnullnull. Es kann nur einen Sieger geben. Die oder wir!
Let´s roll!
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Der Be
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8/26/2008
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Achtung, weiterer Moderatoren-Content
Schöner Text über die sogenannte Duzmaschine. Warum kann ich nicht so etwas schreiben?
Und weil sein "Kollege" Marcel Reif neuerdings on-air Fäkalwörter schreit, möchte ich zumindest auf eine seiner Glanzleistungen hinweisen:
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Der Be
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8/26/2008
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Sonntag, August 24, 2008
Jetzt ist Olympia vorbei - Eine Bilanz
Ich habe nicht eine Entscheidung von Olympia live im Fernsehen gesehen. Wenn ich genau darüber nach denke, habe ich nicht mal einen Wettkampf live gesehen. Dafür habe ich viel Zeitungsberichterstattung verfolgt und muss da mal ganz ausdrücklich die Zeitung meines Vertrauens loben. Auch wenn manche Dinge in Bayern schlecht sind (allen voran verregnete Reggae-Festivals zu denen man insgesamt 7,5 Stunden hinfährt, um am nächsten morgen wieder ab zu reisen, weil der Platz auf dem das Turnier stattfinden sollte mittlerweile aus knöcheltieferMatsche besteht) so hat die Zeitung mit dem S und dem Z wirklich hervorragend gearbeitet. War ja schon ein heikles Thema diese Spiele in Peking. Alle haben die menschenverachtende Haltung des Regimes gegenüber ihrer Bürger und die Pressezensur angeprangert, und natürlich den unfassbaren Siegeszug der Chinesen (51 Gold-, 21 Silber- und 28 Bronzemedaillen) sowie die unmenschlichen Rekorde (Phelps, Bolt etc.) kritisch hinterfragt. Die SZ hat aber neben all dem noch herrliche kleine Randgeschichten abseits der großen Show gefunden. Danke dafür.
Das eigentliche Highlight der olympischen Spiele war aber der Schlagabtausch von JBK und MJ.
Jetzt ist die Show vorbei und in zwei Monaten werden die ersten Dopingsünder überführt, Medaillen aberkannt und neue Versprechungen abgegeben. Aber solange sich die Erde und das Business um den Sport so weiter dreht, wird es immer so weiter gehen. Die einen sind eben besser, schneller, weiter als die anderen, und sei es nur im Labor. Und so lange wieder zig Milliarden Menschen Rekorde feiern wollen, anstatt sportliche Leistung an sich zu honorieren, werden auch weiterhin Mensch und Pferd gedopt sein. Die Frage ist, ob wir das Spiel noch weiter mitspielen wollen.
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Der Be
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8/24/2008
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Donnerstag, August 21, 2008
Vom Können, Wollen, Sollen, Dürfen und Müssen
Manchmal will man etwas und dann geht das nicht. Warum, weiß man dann gar nicht so genau, denn im Grunde spricht ja alles dafür, dass es geht, also gehen muss. Dann geht das aber nicht und das ist dann nicht so optimal, denn wenn man etwas will und das nicht geht, weil man etwas soll, dann wird aus dem Soll schnell so etwas wie ein Muss. Und was müssen bedeutet ist ja klar. Einschränkung! Und das ist ja dann wiederum suboptimal für jemanden, der gern frei ist, frei hat und dann tun kann was er will oder zumindest für richtig hält.
Fakt ist allerdings auch, dass viele Dinge im Leben gerade optimal laufen und man bei anderen Dingen trotz zwischenzeitlicher Negativphasen ein durchweg positives Gefühl entwickelt hat. Ganz ohne es zu müssen oder zu wollen, einfach so, weil das Leben eben manchmal so ist. Dürfte ich allerdings wählen, so würde ich mir wahrscheinlich ein paar Dinge anders wünschen. Eben an ein paar Schräubchen drehen und die Welt wäre anders. Aber mein weiß ja nie, ob das was man will, dann auch das ist, was sein soll. Vielleicht soll es so sein, wie es ist. Vielleicht muss es sein. Vielleicht sollte ich auch einfach glücklich sein, dass alles so ist, wie es ist. Dass es Menschen gibt, die mich mögen, obwohl sie lange, lange, lange nichts von mir gehört haben. Dass es Menschen gibt, die verdammt viel Verständnis zeigen, obwohl sie auch einfach sagen könnten, dass sie sich das Ganze so nicht geben müssen. Dass es Menschen gibt die einen mit kleinen Dingen glücklich machen und sogar Interesse zeigen für das was man tut. Weitab vom leeren Worthülsengewerfe mit dem man sich die meiste Zeit des Tages durchschlagen muss. Und das es Menschen gibt bei denen man das Gefühl hat, sie wollen einem eine Chance bieten. Ob das etwas bringt oder nicht, ich freue mich tief in mir drin über all diese Menschen. Die anderen sind austauschbar, leider, aber dennoch da. Wahrscheinlich weil sie da sein müssen, damit Typen wie ich merken, was sie an Menschen haben, die ein wenig anders sind. Schon verdammt kompliziert diese Sache mit dem Können, Wollen, Sollen, Dürfen und dem blöden Müssen.
Morgen geht es auf das sechste Festival in diesem Sommer. Die anfängliche Euphorie ist leider durch so genannten Festivalalltag gewichen. Diesmal wird es anders, denn es gibt Reggae! Also nicht allzu viel essen heute, denn von Reggae wird mir immer schlecht. Chiemsee die Bolzen Tour kommt!
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Der Be
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8/21/2008
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Samstag, August 02, 2008
Willst Du dumm in der Ecke stehen? Ich will lieber tanzen gehen
Ein Blick aus dem Fenster verheißt nur Gutes. 26 Grad, blauer Himmel!
Schnell frühstücken, die Tanzschuhe an und dann hinein ins Früchteparadies!
Heute ist Juicy Beats!!!
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8/02/2008
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Mittwoch, Juli 30, 2008
Deutschland, deine Bürger oder wie ich mich mal wieder für einen Mitmenschen geschämt habe
Ich komme soeben aus dem Supermarkt und muss im Grunde nur schnell 100 Meter über die Straße gehen, um zu Hause meine frisch gekauften Nudeln in das wohl bereits siedende Nudelwasser zu werfen. Die Nudelsauce habe ich auch bereits in Gedanken ausgeheckt und als Schlaufuchs, wie ich nun mal einer bin, habe ich bereits am morgen Almdudler kalt gelegt. Vor mir liegt also ein entspannter Abend mit gutem Essen und einem kühlen, erfrischenden Drink. Allerdings entdecke ich an der Fußgängerampel, die rot anzeigt, eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn. Sofort erinnere ich mich an meine gute Erziehung und vor allem daran, dass es mal Schilder gab, auf denen stand: " Der Kinder wegen!" Recht haben sie, die Schilder, denn kein Mensch hat es so eilig, dass er einem kleinen, unverdorbenen Menschen vormachen muss, dass man auch bei rot über die Ampel gehen kann und ihn so vielleicht in sein Unglück stürzt. Natürlich ist es naiv gedacht, dass der kleine Junge das noch niemals vorher gesehen hat oder auch in naher Zukunft sehen wird. Aber darum ging es nicht, es ging darum Anstand und seine gute Kinderstube zu präsentieren und deshalb blieb ich stehen und wartete auf grün. Doch das Unheil kam, wie so oft, bereits von hinten angeschlichen. An diesem Tag in Form eines Mannes in den Mitvierzigern, der sich im Supermarkt mit einer Dose Bier belohnt hatte und nun eiligen Schrittes auf die Ampel zu marschierte und natürlich bei rot über eben jene Straße stolzierte, an der die Mama, der kleine Junge und ich, auf grün wartend, verharrten. Der kleine Junge wird mal ein guter Mensch denke ich, denn sofort fragte er nach:"Mama, warum darf der Mann über die Straße gehen und wir müssen warten?" Die Mutter hingegen scheint eine schamlose Lügnerin zu sein, denn sie besaß die Dreistigkeit ihren kleine Jungen an zu lügen. Sie schaute kurz auf und sagte:"Weil der Mann Bier trinkt!"
Da bin ich dann auch gegangen. Leider konnte ich nicht hören, welche miese Lüge sie sich für mich ausgedacht hat. Vielleicht ja:"Weil er seine Hosen so tief trägt!" Und so etwas will Kinder erziehen.
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Der Be
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7/30/2008
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21 days aren´t enough oder Bang! Bang!
Ist ja schon wieder etwas länger her, dass ich mich hier verewigt habe. Ist aber auch verdammt viel passiert in der Zeit. Mal schauen, ob ich das alles noch halbwegs auf die Kette kriege. Wo fange ich an? Anfang Juli, ja da war erstmal Praktikum angesagt, also wie immer in letzter Zeit. Unerfreulicherweise kam noch hinzu, dass ich bestimmte Abgabetermine bei der Spielebeobachtung einzuhalten hatte. So sahen meine Tage häufig so aus, dass ich morgens zur Arbeit gegangen bin, dann um sieben nach Hause kam, kurz etwas gegessen oder meine
dreckigen Unterhosen in die Waschmaschine gestopft habe (oder beides) und mich dann in die Welt der Spielanalysen begeben habe. Die ist nicht nur interessant, sondern meistens auch sehr zäh, gerade wenn man das Glück hat, eine teilweise grottenschlecht aufspielende Mannschaft beobachten zu dürfen, was die ganze Sache nur noch zäher und langwieriger gemacht hat. So hatte ich schlussendlich teilweise 12 Stunden Arbeitstage, die aber leider nicht wie 12 Stunden Arbeitstage bezahlt werden. Und da beginnt die Sache dann zu hake, denn es gibt Dinge die können noch so interessant sein und auch teilweise Spaß machen, irgendwie bleiben sie immer Arbeit. Und arbeiten tut man nun mal am liebsten für Geld, soll sich ja lohnen. Vielleicht habe ich auch einfach nur nicht verstanden, dass sich all das später mal auszahlen wird. Wird es doch, oder?
Eigentlich hat mich aber eine besondere Motivation bei Laune gehalten, denn das Melt! Festival stand vor der Tür und ich durfte, nach drei Jahren Karte-besitzen-und-wegen-Klausur-nicht-hinkönnen, endlich mal in der Stadt aus Stahl tanzen. Natürlich musste ich auch arbeiten, aber dafür gab es freies Essen, bereitgestellte Zelte, das ein oder andere Kaltgetränk, einen Blick hinter die gigantischen Braunkohlebagger-Kulissen und viele Menschen zu sehen. Da stimmte Aufwand und Ertrag ausnahmsweise einmal. Kann aber auch nicht immer in Minus gehen, diese Rechnung. Das Melt! war auf jeden Fall ein Erlebnis der besonderen Art, und das in vielerlei Hinsicht. Am ersten Abend fand ich mich unverhofft am Eingang wieder, um in einer Notaktion Eintrittsbändchen an die aggressiven Zuschauer zu verteilen musste. Wenig später verteilte ich mit vielen anderen und Markus Kavka Regencapes am Festivalguide-Stand an die noch viel aggressiveren Leute. Noch viel später sind wir dann tanzen gewesen. Alter Ego, Booka Shade und und und. Tanzbein was willst Du mehr? An dem Abend nur noch irgendwann ins Bett und so sind wir dann "relativ früh" für Melt! Verhältnisse heim. Das sah dann ungefähr so aus.
[hier sollte eigentlich ein wirklich anschauliches Video kommen. Aber irgendwie will der Blogomat nicht so richtig. Schade!!!]
Irgendwie war es da schon so eine unangenehme Mischung aus Modenschau, Kirmes und komischen Leuten, aber das kann man nicht erklären. In einer ganz bestimmten Art und Weise passte das alles zusammen.
Am Samstag ging es dann frohen Mutes und mit Brot und Früchten bewaffnet zu unserem kleine Mikrokosmos, denn es gab ein Bolzen-Turnier zu spielen. Am unseren (also eher Terratec-ihm-sein-Truck) lief schon wieder Dub-Step, die Tischkicker wurden aufgebaut, und die ersten Mannschaften kamen um zu bolzen. Sollten sie ja auch. Das Turnier ging schneller als gedacht, weil nur vier Mannschaften angetreten waren. Alle anderen hatten wohl keinen Bock, bei dem dauernden Nieselregen und Getanze nebenher. Ist ja auch verständlich und nicht schlimm, denn so konnte ich wenigstens noch das Ende vom Audiolith Parkplatz Rave erleben. Sehr gute Sachen, die die wieder einmal an den Start gebracht haben. Zum Abend hin entlud sich dann noch einmal ein kleineres Unwetter über Ferropolis. Drauf geschissen, denn im Grunde hatte ich meinen Teil des Melt- jobs erledigt und so durfte ich den Luxus genießen, auf dem gesamten Gelände rum zu streunen, hier und da zu halten, Roisin Murphy zu sehen, zu Boys Noize zu tanzen und danach stundenlang auf dem Sleepless Floor abzuhängen und kleinere Revolutionen anzuzetteln. Waren auch alles prima Ideen, mal sehen ob was draus wird. In dem Moment waren wir auch jeden Fall alle schwer dafür.Irgendwann war es dann sehr spät bzw. sehr früh, also schon hell, und ich bin beseelt ins Bett gegangen und habe sehr lange geschlafen. Sonntag ist dann an mir vorbeigezogen wie ein Comic und bestand größtenteils aus Sachen verladen, Björk schauen, Wurst essen und einfach nur rumsitzen und sich diese unfassbar schöne Kulisse gegeben (leider bin ich ein ziemlich schlechter Fotograf, deswegen sollte man sich die ganze Leucht-Bagger-Pracht auf den einschlägigen Fotoseiten anschauen.) Würde mich heute jemand fragen wie das Melt! war, würde ich in den höchsten Tönen schwärmen und gleichzeitig Fluchen auf so manche Dinge. Aber egal, was bleibt ist ein wohl einmaliges Erlebnis. Wann trinkt man schonmal hinter der Bühne neben Boys Noize und Goldie einen eiskalten Prosecco? Wohl nie wieder! Deshalb danke.
Allerdings habe ich den Schlafmangel fast eine Woche mit mir herum geschleppt und mich so in ein langes Wochenende in Hamburg gerettet. Das war auch sehr gut (mal abgesehen von kleineren Dingen, die anders hätten laufen können, aber die gibt es ja immer) und am Freitag haben wir es sogar auf die Happy-Birthday-and-welcome-back Trampas Party in die alte Heimat geschafft. Da war es lustig, schön, anstrengend, aufreibend und phasenweise doof (in beliebiger Reihenfolge) und es kam zum seltenen Aufeinandertreffen der guten Jungs von früher. Die sind heute noch gut, manchmal sogar noch besser und deswegen ist alles andere drum herum Nebensache und vergessen. Dann wieder zurück nach Hamburg und aufgrund von Catwoman-Überforderung und Hitzestau einen Kurztrip ans Meer unternommen. Ein Meer bei Sonne habe ich so lange schon nicht mehr gesehen, dass ich fast Tränen in den Augen hatte. Und auf jeden Fall einen Supertag achwas Superwochenende.
Auf der Rückfahrt saß ich dann schwer schwitzend in einem sehr alten, sehr rostigen Polo und habe gemerkt, dass Hamburg eben die No.1 ist.
"Denn hier im Süden von der Elbe, da ist das Leben nicht dasselbe!"
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Der Be
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7/30/2008
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